Ich liebe #GNTM. Mehr zerstörte Teenie-Träume bietet niemand. Wenn das Timing mit der Fernbedienung stimmt, kann man auf die Sekunde erkennen, wann so ein Mädchenherz bricht. Visueller Hochglanz-Elendstourismus auf ProSieben, Niveau inklusive Knebelvertrag für die glücklichen Soon-to-be-No-Names. Der wirklich ehrliche Ticker über das Casting der Top 30 für Heidis Geldmaschine. (Achtung: Spuren von Ironie könnten enthalten sein oder auch nicht)

#GNTM2016 sucht die Top 30 der Models

Auf der Bühne: Thomas schwarz, Michael weiß. Damit es auch der Letzte verstanden hat. Viel Product Placement.

Zum Glück kann man während des brutal spannenden Castings nie durch die Einspieler für die Weiterkommenden, äh, Bewerberinnen erraten, wer weiter kommt. Die ersten vier Mädels kommen weiter.

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Man will ja positiv anfangen. Was ein GoSee ist, weiß keines der angehenden Models. Dann der erste Teenie-Hintern in Nahaufnahme. Hab mich schon gewundert, was so lange dauert. Heidi erzählt dass jeder modeln kann (sie hat nicht gesagt, dass es nicht jeder sollte).

Spießrutenlauf im Einzelcasting mit Heidi Klum

Erste Tränen um 20:31 Uhr. Endlich. Die Hübsche geht, den Neanderthaler nimmt sie mit. Danach mehr Bikinis - Heidi weiß, was sie den Zuschauern schuldig ist. Alle müssen aber nochmal ins Massencasting. Die erste Unsympathin aus Hamburg kommt dann auch. Weil ich sie furchtbar finde, kommt sie weiter. Das nächste Model sagt an, dass sie nicht allzu viel denkt.

Na, wer hätte das gedacht.

Als nächstes Cindy. Aus Dresden. Bwahaha. Dann die Quoten-Rothaarige, das Cowgirl, das die Couch erschossen hat. Jasmin mit den längsten Beinen der Welt und Rihanna-Touch bekommt den nächsten Einspieler, kann nicht bowlen und geht über Leichen. Könnte witzig werden. Sie und das Alien sind weiter. Heidi geht die Kinnlade runter, als 1,63 Meter Zwerge anlaufen.

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Dann verirren sich die "Models". Lustig. Das einzige Mädchen mit positiver Ausstrahlung auf der Welt geht in den Bikini, und eine ist nicht unsympathisch.

Die geht unter.

Und hier kommt Fred (leider weiter). Ist besonders. Wie der dreibeinige Hund von nebenan. Die Leichtathletin mit dem besten Outfit des Abends geht, dann nochmal die Sympathische mit Zwillingsschwester. Daneben die Hübsche von vorhin. Vermutlich so mürrisch, weil ihr Kinn so wahnsinnig eckig ist. Die nette Ulknudel nervt derweil vor sich hin und holt ihre Schwester. Kantenkinn geht heim und lächelt. Warum, weiß niemand. Und hier kommt Saskia (weiter). Aus Hannover. Kennen wir ja schon. Rückblick: Heidi erkennt das Quotenpotential der Frühstarterin mit Kind, aber ohne Persönlichkeit. Girl Next Door und die personifizierte Arroganz treten im Duell an. Haben später auch nix vor. Wieder keine Tränen. Ich beginne enttäuscht zu werden. Mehr Product Placement. Das war teuer. 

Die Models laufen in #GNTM2016 die erste Show

Das hab ich verschlafen, war langweilig.

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Dem Samba-Mädchen wurde das einzige Alleinstellungsmerkmal weggekämmt. Alle sollen besonders sein, aber bitte auf die gleiche Art.

Die Jury kämpft um die Models. Gar nicht wie bei Voice of Germany.

Jede kann nochmal rausfliegen, wenn keiner (für) sie drückt. Die Typen werfen mit durchsichtigen Komplimenten um sich, um die Mädels zu kriegen, die sie hübsch finden. #somethingsneverchange 

Etablissement-Leiterin Heidi entscheidet, wer das Mädchen kriegt, und in Gedanken, welche Villa bald gekauft wird. Es kommen alle weiter, die ich nicht mag. Hajo erzählt von Strategie. Und merke nur ich, dass Michalsky einen US-Unterschleif vortäuscht? Es geht um Attitude, Personality und gar nicht um Geld.

Das erste Mädchen vermisst ihren Freund. Der sonst in Malta wohnt. Mehr Mädels auf dem Laufsteg, und epische Musik. Fred kommt lippenlos glücklich weiter. Dann werden die übrigen 24 in Minis davon gekarrt. 

Endlich kann ich schlafen gehen.

"Germany’s next Topmodel – by #Heidi Klum" kommt wieder am 11. Februar 2016, um 20:15 Uhr, auf ProSieben.

Foto: Pro7/Richard Huebner

 

 

  #Mode #Fernsehen