Jahrelang wartet der ehemalige US-Kinderstar Leonardo DiCaprio nun schon auf einen Oscar. Vor allem für amerikanische Schauspieler ist die vergoldete Statue bekanntlich die Auszeichnung schlechthin. Oder anders formuliert: Wer den Preis erhält, muss sich nie wieder Sorgen machen, in die bedeutungslose C-Promi-Sparte abzurutschen, in die Bedeutungslosigkeit an sich. Diese Gefahr steht Leonardo DiCaprio zwar nicht bevor, auch weil er den Sprung zum erwachsenen Schauspieler längst geschafft hat. Sorgen muss sich der inzwischen 41-Jährige nur wieder darüber machen, ob er bei den Oscars wieder leer ausgehen könnte. Dies wäre dann das sechste Mal.

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Titanic - sein Schicksal?

Erstmals nominiert wurde DiCaprio im Jahr 1993 als beste männlich Nebenrolle für den Film "What's Eating Gilbert Grape?", wo er einen Behinderten spielte. Schliesslich 2005 für "The Aviator", zwei Jahre später für den Film "Blood Diamond" als bester Hauptdarsteller. Und sogar als bester Produzent für den Film "The Wolf of Wall Street" (2014). Das bereits genannte Problem: Es klappte kein einziges Mal mit dem Oscar.

Dieses  "Problem" wurde rückblickend schon früh ersichtlich. Als er 1998 bei "Titanic" leer ausging, gar ohne Nomination, ging ein Raunen durch die Fangemeinde. Immerhin schaffte es seine legendäre Filmpartnerin Kate Winslet zur Nomination "beste Hauptdarstellerin".

Leo und die Schlagzeilen

Ist Leonardo DiCaprio einer, der lieber nach Feierabend von sich reden macht, in den Klatschspalten? Wie der Zeitungsleser weiß, macht der Filmstar keinen Hehl daraus, sich nicht binden zu wollen.

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Fazit: Aus dem früheren Kinderstar wurde ein Frauenheld. Doch man muss kein #Hollywood-Experte sein um zu wissen, dass dies nichts mit dem Oscar-Problem zu tun hat.

Schon wieder Kritik

Leos nächste Chance steht morgen Sonntag bevor. Zu den 88. Oscarverleihungen - die im Vorfeld für Rassismus-Kontroversen sorgten, weil kein einziger Schwarzer nominiert worden war - ist Leonardo DiCaprio bekanntlich wieder nominiert. Als bester männlicher Hauptdarsteller im Film "The Revenant". Kritiker behaupten jedoch, dass seine Sprechrolle nicht besonders groß gewesen sei und die schauspielerische Leistung nur mäßig. Zudem schläft die Konkurrenz nie. Seine Oscar-Rivalen tragen ebenfalls klingende Namen: Matt Damon ("The Martian"), Michael Fassbender ("Steve Jobs"), Eddie Redmayne ("The Danish Girl") sowie Bryan Cranston ("Trumbo").

Bald wissen wir mehr.

Foto: Leonardo DiCaprio Annual Meeting 2016 / Facebook

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