Worte alleine helfen nicht. Diese Erfahrung haben wir alle bereits gemacht. Manchmal jedoch, können Worte den Weg in eine bestimmte Richtung weisen und für Ermutigung sorgen, diesen Weg auch zu beschreiten. 

Keine Andere dürfte die Macht der Worte so gut nachvollziehen können wie die Schöpferin der magischen Harry-Potter-Romane - J.K. Rowling. Sie versuchte am Dienstag via Twitter einem mit sich selbst kämpfenden Fan zu ermuntern, weiterzumachen und sich Hilfe zu suchen.

"Kannst Du mir beibringen, die Dementoren zu verscheuchen, die sich unter meinem Bett verstecken? Ich habe keine Lust mehr, die ganze Zeit nur traurig zu sein.", schrieb der Fan auf Twitter und deutete damit an, unter Depressionen zu leiden.

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Weiter schrieb der Fan: "Ich habe keine Lust mehr, mich nutzlos zu fühlen. Ich bin die Panik Attacken und die Kopfschmerzen und die dunklen Ringe unter meinen Augen leid."

Rowling antwortete daraufhin: "Sie plagen einen einzigartigen, kostbaren Menschen, der es verdient, glücklich zu sein. Bitte um Hilfe. Kämpfe nicht alleine. Dicke Umarmung." Rowling virtuelle Umarmung via Twitter veranlasste andere Potter-Fans dazu, ebenfalls solidarische Worte zu finden. Ein anderer Nutzer bot Aufmunterung, indem er daran erinnerte, die Schokolade nicht zu vergessen. In den Harry-Potter-Romanen ist der Verzehr von Schokolade das "Heilmittel", um sich wieder besser zu fühlen, nachdem man in der Nähe eines "Dementors" war.

Die Autorin hat erst kürzlich zugegeben, dass auch sie unter Depressionen litt und wie die "Dementoren" - die Seelen-ausaugenden Kreaturen, die erstmals im dritten Band der Harry-Potter Reihe (#Harry Potter und der Gefangene von Askaban) auftauchen - als Inspiration ihrer eigenen Erfahrung mit der dunklen Seite des Lebens entsprangen. 

"Ich habe mich niemals auch nur im Entferntesten dafür geschämt, depressiv gewesen zu sein.

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Niemals", erklärte Rowling dem Edinburgh University Student Magazine in einem Interview 2008. "Wofür sollte ich mich schämen? Ich habe eine harte Zeit durchgemacht, und ich bin ziemlich stolz, dass ich sie überstanden habe."

 

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