Aaron Troschke - wer war das noch mal? Ach ja, der coole Berliner aus dem Bezirk Weißensee. Jener Typ, der es als einzigster Kandidat in der Geschichte von "Wer wird Millionär?" geschafft hat, drei Sendungen hintereinander bei Günther Jauch auf dem Stuhl zu sitzen. Mit Aaron war das Ganze ziemlich amüsant. Und ist es immer noch. Als er bei Markus Lanz im ZDF war, zollte der Schauspieler Ben Becker Aaron nicht nur Respekt, sondern lachte mit ihm durch die ganze Sendung. Auch das ist Troschke. Aaron gewann bei "Promi #Big Brother" und eroberte die Zuschauerherzen im Sturm.

Und jetzt kommt Werbung

Aaron Troschke ist einfach nur er selbst.

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Seine 125.000 Euro Gewinn bei RTL gab er seinem Bruder für den Hausbau. Denn viel Geld verleitet ohnehin nur dazu, Blödsinn zu kaufen. Troschke ist ein Sympathieträger. Und genau deshalb mag ihn vor allem die junge Zielgruppe. Mehr als eine Viertelmillion Abonnenten hat Aaron auf seinem #YouTube-Kanal. Nun hat der 26-jährige Berliner eine Agentur gegründet. Das Projekt "ReachHero" zog er gemeinsam mit seinem Kollegen Philipp John auf. Die Agentur soll Social-Media-Stars mit der Werbeindustrie zusammenbringen. Vereinfacht gesagt: YouTube-Stars platzieren Werbung und die Unternehmen bekommen von Aaron dabei den richtigen Helden im Netz für ihre Zielgruppe empfohlen.

YouTuber haben eine kurze Halbwertszeit 

Aaron möchte mit der Agentur nicht nur Geld verdienen, sondern auch seinen YouTube-Kollegen helfen.

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Denn er selbst hat auch klein auf der Plattform angefangen. Aaron hatte dabei Glück und weiß, dass Sponsoren wichtig sind. Troschke hat selber einen Geldgeber gehabt. Sony. Der Konzern habe seinen Kanal bezahlt und immer wieder an den Ex-Teilnehmer von "Promi Big Brother" geglaubt. Aaron will nun auch seinen Mitstreitern auf YouTube diese Chance geben und Sponsoren suchen. Denn die Channels müssen sich wandeln - nur so können sie weiter im Netz bestehen. Denn die YouTuber haben nicht selten eine ziemlich kurze Halbwertszeit, so Troschke im Medienmagazin dwdl.de.

Werbung auf YouTube muss nun mal sein

Hält jetzt jeder YouTube-Star ein Produkt hoch oder wie? Aaron erklärt, dass Werbung dabei vor allem authentisch und auch witzig sein sollte. Und die "Mecker-Leute", die sich über die Scheiß-Werbung auf YouTube aufregen, sollten mal daran erinnert werden: Auch YouTuber müssen Miete, Strom und Steuern zahlen. Da ist das Product Placement schon ein sehr wichtiger Weg. Und so wird Aaron zu einem Manager für die YouTube-Generation. Denn ohne Werbung läuft da nicht wirklich mehr was an. Also, wer auf YouTube mittelfristig überleben will, einfach mal den Troschke fragen. 

Foto: Aaron Troschke/Facebook

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