Und wenn gar nichts mehr geht, wollen alle auf Mallorca singen. Die Wollersheim trällert im "Bierkönig", Helena Fürst wird mit dem Almklausi den Hit "Es ist geil ein Arschloch zu sein" im "Megapark" singen und Dschungelkönig Menderes Bağci versucht's nach DSDS nun mit Schlager. Die Sache mit Malle missverstehen jedoch viele, vor allem die C-Promis. Es geht nicht darum, nur bekannt aus dem Trash-TV zu sein. Klar darf eine Helena Fürst, die polarisiert, auftreten. Unbedingt! Wenn sie ausgebuht wird, hat nur sie die Schande. Der Laden war trotzdem rappel voll. Das zählt.

Ricky's Talkshow-Song

Es muss sich also jeder C-Promi vor Mallorca bewusst machen: Geh' ich in den Schuppen singen, kann mich die Meute fertig machen oder feiern.

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Das weiß auch Ricky Harris und geht die Sache ganz anders an. Bloß nicht zu sehr zum Affen machen. Die Generation 35+ wird noch die Talkshow "Ricky" aus den Neunzigern in SAT.1 kennen. Ganz schlimmes Programm war das gewesen. Aber eines war Kult an der Talkshow: Der Titelsong "Let's talk", der vor jeder Ricky-Sendung lief. "Ich habe dieses Lied selber geschrieben, gesungen und Ideen in die Produktion eingebracht", sagt Ricky. Meint was ihr wollt, aber keine deutsche Talkshow hatte je so ein witziges Opening gehabt.

"Ich mache Musik, um Leute zu unterhalten"

Nun kommt Ricky mit der #Musik zurück. Was wir schon mal anhören durften, hat es in sich. Wenn's mit Malle nicht klappt, ab zu Dieter Bohlen? Ricky will kein Superstar werden. "Wenn ich Musik mache, dann um die Leute zu unterhalten." Deshalb hat der 53-Jährige Sohn eines Musiklehrers ein Programm mit dem Produzenten Mark Ves (Bild 2) auf die Beine gestellt.

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"Das Showprogramm von Ricky besteht aus fünf Songs und zwei Singles, die auch auf den Markt kommen", verrät uns Ves. Die fünf Songs werden nur im Liveprogramm laufen. Ricky ist bereits ab 22. April 2016 für den angesagten "Bierkönig" auf Mallorca gebucht. Rivalin Helena Fürst, die übrigens den selben Produzenten hat, steht ein paar Straßen weiter im "Megapark Mallorca" auf der Bühne.

Größtes Vorbild von Ricky: ein Warm-upper

Ricky glaubt fest daran, dass er die Leute besser unterhalten kann und die Massen zu ihm in den "Bierkönig" kommen werden. "Ich habe damals in meiner Talkshow unseren Warm-upper (Animateur, der das Studiopublikum anheizt, Anm. d. Autors) bewundert", erzählt Ricky. "Christian, so hieß er, schaffte es jeden Tag, eine halbe Stunde und länger mein Publikum bei Laune zu halten." Ricky habe viel von diesem Menschen gelernt. Das sind Rickys Vorbilder. Es kommt nicht darauf an, ein großer Star zu sein oder sich nur auf seine TV-Bekanntheit zu verlassen, so Harris. "Die Leute wollen Unterhaltung und Entertainment." Deshalb habe Ricky ein 30- bis 45-minütiges Programm auf die Beine gestellt.

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Tage und Nächte saß Harris daran. Er hoffe, die Leute amüsieren sich. Letzte Worte? Ja. "Zieh' Dich warm an, Helena!"

Fotos: Mark Ves

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