Babsi verhaspelt sich in High Heels und Pocher kommt peinlich 

Die 25. Echo-Verleihung wird vielen Fernsehzuschauern in Erinnerung bleiben, auch wegen ihrer peinlichen Höhepunkte. Dazu trug leider kurzzeitig auch Barbara Schöneberger bei, die sich insgesamt zum vierten Mal trotz Bänderriss als Gastgeberin durch den fast dreistündigen Abend moderierte. Möglicherweise war sie von Schmerzmedikamenten betäubt, als sie Schauspielerin Alexandra Maria Lara fälschlich als Anna Maria Lara zwecks Preisübergabe in der Kategorie "Rock Pop National" ankündigte. Viel peinlicher fand ich persönlich den Rote Teppich-Auftritt von Oliver Pocher als Donald Trump-Double.

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Viele Berichterstatter fragten sich: Was soll das? Pochers Mini-Show wirkte ziemlich platt und erinnerte eher an Kindergeburtstag als an Satire. Möglicherweise handelte es sich bei der Nummer um Oliver Pochers krampfhaften Versuch, wieder Fuß als Comedian zu fassen. Liebe Echo-Veranstalter, bitte verzichtet zukünftig auf solche Einlagen vor, in oder nach der Show - getreu dem Donald Pocher oder Oliver Trump-Motto: "Make the Echo great again!" 

Helene Fischer feierte gleich viermal Weihnachten

Deutschlands blonder Superstar und Allzweckwaffe des Deutschen Schlagers bleibt unbestritten #Helene Fischer. So wurde auch die diesjährige Echo-Verleihung wieder zu ihrer persönlichen Festspielbühne. Helene Fischer holte sich den Echo gleich in vier Kategorien: "Weihnachten" wurde Album des Jahres.

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In der Kategorie "#Musik DVD/Blu-ray national" wurde sie für Weihnachten und Farbenspiel Live ausgezeichnet. Einen weiteren Echo gewann die Künstlerin in der Kategorie "Live Act national" für "Farbenspiel Live Die Stadion-Tournee" und in der Kategorie "Crossover" räumte sie noch einmal mit ihrer CD Weihnachten ab. Unglaublich, aber wahr! Eine Schlagersängerin tritt vielleicht bald in Helenes Fußstapfen. Die Rede ist von Vanessa Mai. Rund 271 Tage nach dem Beginn ihrer Solo-Karriere erhielt die 23-Jährige ihren ersten Echo in der Kategorie "Schlager". Herzlichen Glückwunsch!  

Das Geheimnis um Udo Lindenbergs Playback-Patzer    

Ups, was war denn mit Panik-Udo los? "Durch die schweren Zeiten" heißt sein neuer Song, den er auf der Bühne performte. Plötzlich ließ der Sänger das Mikrofon am Kabel um den Kopf kreisen, obwohl sein Gesang weiter lief - nix live, alles Playback. Das war laut Udo kein Unfall, sondern tatsächlich so gewollt, um seinem Unmut über den Zwang zum Playback Luft zu machen.

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Zwangsplayback für den Panik-Präsidenten - ein absolutes No Go. Schließlich kann der Hamburger Junge wirklich live singen und das gerne auch vor 50.000 Fans. Der Lindi bekam dann auch verdient einen Echo für das "Beste Video National" zu seinem neuen Song. Gratulation!     

Der Geist von Roger Cicero war allgegenwärtig

Ein ganz großer Künstler fehlte bei der diesjährigen Echo-Verleihung: Roger Cicero (Artikelfoto). Der 45-Jährige war kürzlich im März an einem Hirnschlag verstorben. Sein Freund Xavier Naidoo widmete dem Swing- und Jazz-Künstler den Song "Frei". Dieser Gänsehaut-Moment wird wohl allen diesjährigen Echo-Preisträgern und Fernsehzuschauern in Erinnerung bleiben. Xavier Naidoo sagte in einem Interview: "Mit seinem Tod kann ich nicht gut umgehen." Das geht wohl vielen seiner musikalischen Wegbegleiter so, die den zweifachen Echo-Preisträger nicht nur als wertvollen Kollegen, sondern auch als treuen Freund schätzen gelernt haben.

Und wenn es morgen schon zu Ende wär... (Roger Cicero) 

jh

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