Lady Gaga macht keinen Hehl aus ihrer Leidenschaft für Rocker, Motorräder und die #Hells Angels. Nachdem die Sängerin im letzten Jahr bereits öffentlichkeitswirksam für den Motorradklub geworben hat, präsentierte sie sich nun als coole Rockerbraut während eines Road Trips auf ihrer Harley-Davidson.

Lady Gaga steht auf Rocker und Harley-Davidson

Spätestens seit dem letzten Jahr ist es kein Geheimnis mehr, dass Lady Gaga ein Faible für Motorräder, harte Jungs und die Hells Angels hat. Die normalerweise für ihre extravaganten Outfits bekannte Sängerin, unterstrich diese Leidenschaft auf ihrem Instagram Profil in der letzten Woche nun erneut.

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Dabei hat die 30-jährige mehrere Fotos von ihrem Freund Taylor Kinney und dessen Crew gepostet. Gemeinsam hatten diese nämliche auf ihrer Harley-Davidson eine Ausfahrt durch Kalifornien unternommen. Im Allgemeinen lassen die beiden sich häufig auf ihren Motorrädern blicken. Neben einer Harley-Davidson besitzen Lady Gaga und Taylor Kinney auch noch eine Ducati 1098.

Lady Gaga macht Werbung für die Hells Angels

Im letzten Jahr sorgte Lady Gaga weltweit für Aufsehen, als sie einen Hells Angels Shop in New York besuchte und sich anschließend in einem T-Shirt mit der Aufschrift „Big Red Machine“ präsentierte. Für einen an seinem Auto befestigten Aufkleber mit dem gleichen Schriftzug musste sich ein Mann aus Bremen in der letzten Woche in der Hansestadt vor Gericht verantworten. André Schulz vom Bund Deutscher Kriminalbeamter zeigte sich damals gegenüber dem Onlineportal „Südafrika – Land der Kontraste“ über Lady Gaga entsetzt und warf die Frage auf, inwieweit es cool von Stars sei, für menschenverachtende und gewalttätige Schwerkriminelle Werbung zu machen.

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Doch Lady Gaga ist nicht der einzige Star, der öffentlich seine Sympathie zu dem Motorradklub bekennt. Erst vor einigen Tagen wurde Bushido von den Medien dafür kritisiert, dass er ein Foto von sich vor dem Hells Angels Shop in Mönchengladbach auf Facebook veröffentlichte. Vergessen wird dabei jedoch, dass es sich bei den Support-Shops um legal betriebene Geschäfte handelt, in denen keine illegalen Waren angeboten werden.

Hells Angels inzwischen eine eigene Marke

Warum bereits die Sympathie für Rocker und die Hells Angels ein Skandal sein soll, sei zudem einmal dahingestellt. Das Beispiel von Harley-Davidson beweist , dass eine Verbindung zu dem Motorradklub nicht zwangsläufig negativ sein muss, schließlich haben sich die Hells Angels inzwischen selbst zu einer weltweit erfolgreiche Marke entwickelt, so dass der Vertrieb von Merchandise Artikeln nur die logische Konsequenz ist. In der Marketingliteratur wird der Motorradklub sogar häufig als Beispiel genommen, wenn es um den Aufbau einer emotionsgeladenen Marke geht.

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Vor einigen Monaten wurde der Klub diesbezüglich sogar vom Harley-Davidson Chef Willie G. Davidson gelobt, der sich glücklich darüber zeigte, dass sein eigenes Unternehmen mit den Höllenengeln in Verbindung gebracht wird.  Dementsprechend wäre hinsichtlich der Berichterstattung eine differenzierte Herangehensweise und weniger Polemik durchaus wünschenswert.