Na, das passt ja eigentlich: Gestern wurde im Berliner Stadtteil Halensee das größte Bordell von 900 Polizisten hoch genommen - Großrazzia. Diese Etablissement sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Wie gut, dass man nun auch online seinen Spaß finden kann. Grundsätzlich erfindet hier Micaela Schäfer das Rad nicht neu. Was aber das Unternehmen "Shortaffair" von anderen unterscheiden soll: Für Männer ist's umsonst und der Dienst ist weltweit buchbar. "So kann man auch im Ausland oder im Urlaub nette Bekanntschaften treffen", schwärmt Schäfer.

Frauen behalten Verdienst

Deutschlands bekanntestes Nacktmodel Micaela ist Teilhaberin und Botschafterin des neuen Internetportals Shortaffair.

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"Die Frau entscheidet hier was sie anbietet, wo sie arbeitet und kann ihren Verdienst komplett behalten", erklärt die 32-Jährige. "Den Männern garantiert Shortaffair absolute Anonymität." Micaela versichert, dass sich der Mann nicht mehr wie auf anderen Portalen registrieren oder gar ein Abo abschließen muss. Bei Shortaffair werden den Männern über eine Atlaskarte die Frauen aus der Nähe angezeigt, die gerade "zur Verfügung" stehen. Hier entweder die Postleitzahl bzw. den gewünschten Ort eintragen oder seinen Standpunkt (nicht Pflicht) automatisch ermitteln lassen. 

Micaela zum Thema Sicherheit: Restrisiko bleibt

"Die Männer können sich dann die Profile der Frauen anschauen und finden dort auch eine Telefonnummer, um mit ihnen in den Kontakt treten zu können", so Micaela. Den Preis und die Leistungen vereinbare dann der Kunde mit der Dame plattformunabhängig.

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Welche Gefahren birgt dieser Service aber für die Frauen? Denn die Dame wisse ja letztlich nie, wen sie sich da ins Haus holt. "Die Frau kann den Onlineservice jederzeit deaktivieren", beruhigt Schäfer. Dann sehe niemand mehr das Profil. Keine Zuhälter oder Bordelle sind zwischengeschaltet, alles läuft privat ab. "Natürliches ist dieses Geschäft für die Frauen weiterhin mit einem Restrisiko verbunden." 

Der Test: In Ostdeutschland ist noch tote Hose

Blasting News hat einen kurzen Test gemacht. Weltweit wurde der Autor nicht unbedingt fündig, dafür in Großstädten Europas. Die Altersstruktur ist gut gemischt. In Deutschland wurden knapp 300 Profile gefunden, davon die meisten in den alten Bundesländern, besonders im Ruhrpott. In Ostdeutschland ist dagegen noch Flaute. Man muss aber berücksichtigen, dass nur die Profile angezeigt werden, deren Frauen auch "buchbar" sind und Shortaffair erst gestartet ist. Die Profile zeigen ein Foto (teilweise Gesichter verpixelt) und die Telefonnummer der jeweiligen Dame; einige beschreiben kurz ihr Angebot.

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Finanzieren tut sich der Service über einen pauschalen monatlichen Beitrag von 200 Euro. Diesen zahlen ausschließlich Frauen per Banküberweisung oder Kreditkarte, wenn sie ein Profil auf Shortaffair erstellen und online setzen möchten. 

Fazit:

Die Preise für ein Schäferstündchen mit den Damen dürften keine "Schnäppchen" sein, da die monatlichen Kosten refinanziert werden müssen. Für Frauen ist die Nutzung durch die zwingende Angabe ihrer Telefonnummer auch gegenüber dem Anbieter nicht vollständig anonym. Seinen Standort sollte man aus Datenschutzgründen von der Software nicht automatisch finden lassen, sondern nur manuell eingeben. Da man(n) weltweit auf das älteste Gewerbe der Welt Zugriff bekommt, ist Shortaffair bequem und führt auf direktem Weg zum Abenteuer. Der erste Eindruck ist seriös, diskret und macht Lust auf mehr. Neugierige sollten einen Blick in Micaela Schäfers Online-Freudenhaus wagen. Der Service richtet sich ausschließlich an volljährige Personen ab 18 Jahren.

Foto: shortaffair / Screenshot

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