Todesursache weiterhin unklar

Prince Rogers Nelson starb am 21. April 2016 viel zu früh. Sein plötzlicher Tod mit nur 57 Jahren hat bei den Fans und in der Musikszene weltweit Trauer und Bestürzung ausgelöst. Das Rätselraten um die Ursache für sein unerwartetes Ableben hat begonnen. Aus seinem engsten Umfeld heißt es, er sei ein Gesundheitsfanatiker gewesen. Jedenfalls war es ein unwürdiger Tod für einen Weltstar, der von einem seiner Mitarbeiter im Fahrstuhl seines Paisley Park Studios in Minnesota leblos entdeckt worden war. Das Ergebnis der Autopsie wird voraussichtlich in einigen Wochen vorliegen.

Prince und sein Kampf gegen die Musikindustrie

Prince- das Multitalent- erlangte in den 1980er Jahren den internationalen Durchbruch, als er verschiedene Musigenres miteinander kombinierte.

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Seine Bandbreite reichte von R&B, über Funk und Soul, Pop und Rock bis hin zum Jazz. Er war ein begnadeter Musiker, der bei den meisten seiner Studioaufnahmen alle Instrumente selbst spielte. Seit den 1990er Jahren verteidigte Prince gegen die Widerstände aus der Plattenindustrie die Rechte an seinem geistigen Eigentum. Aus Protest legte er im Clinch mit Warner Bros. Records von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen Prince ab und trat als "Symbol" in Erscheinung. Nach Ablauf des Plattenvertrages nannte der Musiker sich wieder Prince.  

100 Millionen Tonträger zu Lebzeiten

Sein Vermögen wird auf 300 Millionen US-Dollar, ca. 260 Millionen Euro geschätzt. Erst im April 2014 hatten Prince und seine alte Plattenfirma Warner Bros. Records einen Vertrag unterschrieben, der ihm die Urheberrechte an seinen Songs sicherte.

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Es wird vermutet, dass sich aktuell noch viele unveröffentlichte Songs im Nachlass des Superstars befinden. Prince hat angeblich kein Testament gemacht, daher soll nun die Firma Bremer Trust mit der Nachlass-Verwaltung beauftragt worden sein. Man munkelt, das sei insgesamt eine große Herausforderung, da der Künstler seine Buchhaltung etwas vernachlässigt habe.

Der nimmersatte Künstler Prince war talentiert und eigensinnig genug, eine ganze Dekade zu prägen, die Grenzen "schwarzer #Musik" einzureißen und Generationen von Popmusikern ein Vorbild darin zu sein, ihren eigenen Weg zu suchen. (Musikexpress)

jh

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