Rocker im Allgemeinen und Motorradklubs wie die #Hells Angels im Speziellen genießen hierzulande nicht den besten Ruf. Insbesondere die größtenteils negative Berichterstattung in den Medien hat dazu geführt, dass sich die Vorurteile gegenüber Motorradfahrern in weiten Teilen der Bevölkerung verfestigt haben. Von dem positiven gesellschaftlichen Engagement der Rocker wird dahingegen kaum berichtet. Ungeachtet dessen haben sich die Hells Angels inzwischen zu einer globalen Marke entwickelt, die zunehmend auch von prominenten wie Shakira,Lady Gaga, Pink oder Gerard Butler unterstützt wird.

Bushido und Ben Becker werden wegen der Hells Angels kritisiert

In Deutschland zählen Schauspieler Ben Becker und Rapper Bushido wahrscheinlich zu den bekanntesten Sympathisanten der Hells Angels.

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Ben Becker hatte im Jahr 2011 bundesweit für Aufsehen gesorgt, als er als rauchige Stimme aus dem Off durch den Film „81 the other world“ führte. Damals wurde in deutschen Medien von einem Propagandafilm des Motorradklubs geschrieben und Schauspieler Ben Becker sah sich zum Teil heftiger Kritik ausgesetzt. Auch Bushido hat in der Vergangenheit keinen Hehl aus seiner Sympathie für die Hells Angels gemacht.  In seinem Videoclip zu „Mitten in der Nacht“ spielten im Jahr 2014 drei Mitglieder der Berliner Hells Angels mit und vor einigen Wochen besuchte Bushido den Fanshop des Motorradklubs in Mönchengladbach. Auch für die anschließend auf seinem Facebook Profil veröffentlichten Fotos erntete Bushido in der Öffentlichkeit Kritik.

Lady Gaga, Shakira und Pink machen Werbung für die Hells Angels

In Amerika sieht es mit den Sympathiebekundungen für die Hells Angels dahingegen schon anders aus.

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Im Gegensatz zu Bushido oder Ben Becker zeigten sich bereits eine Reihe von Superstars mit Support-Artikeln der Rocker. Erst vor einigen Monaten wurde die Motorradliebhaberin Lady Gaga bei dem Besuch eines Fanshops des Motorradklubs in New York gesehen, welchen sie anschließend mit einem Big Red Machine T-Shirt verließ. Dabei ist Lady Gaga bei den amerikanischen Promis bei weitem kein Einzelfall. Insbesondere Sängerin Pink und ihr Ehemann Carey Hart sind in der Vergangenheit des Öfteren durch ihre Nähe zu den Hells Angels aufgefallen. So trug der Ehemann von Pink nicht nur ein T-Shirt mit der Aufschrift „Support 81 Oakland“, sondern postete in den sozialen Netzwerken auch schon häufiger Fotos mit Mitgliedern der Höllenengel.

Noch einen Schritt weiter als Pink oder Lady Gaga ist die kolumbianische Sängerin Shakira gegangen. Diese machte in einem Musikvideo sogar offen Werbung für die Hells Angels. In dem Clip zu Loca schlüpfte Shakira dabei in die Rolle einer Rockerbraut und fuhr auf einer Harley-Davidson durch Barcelona.

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Auf dieser war nicht nur der Totenkopf des Motorradklubs zu sehen, sondern auch die in Rockerkreisen auf Patches weitverbreitete Zahlenfolge 666.

 

Gerard Butler ist von den Hells Angels fasziniert

Während Pink, Lady Gaga oder Shakira die Hells Angels also öffentlich unterstützen, gibt es auch eine Reihe weiterer Stars, die von dem Mythos des Motorradklubs fasziniert zu sein scheinen. An erster Stelle steht hierbei der schottische Schauspieler Gerard Butler, der nicht erst seit dem Film Machine Gun Preacher als leidenschaftlicher Motorradfahrer bekannt ist. Die Faszination für die Hells Angels scheint Gerard Butler dabei auch mehrere Jahre nach dem Film nicht losgelassen zu haben. Im Jahr 2013 wurde Gerard Butler nämlich dabei gesehen, wie er ein Restaurant mit einem Buch über die Hells Angels in der Hand verließ.

Während hierzulande jegliche Verbindung zu Rockern oder den Hells Angels zu einem handfesten Skandal aufgebauscht wird, betrachten die amerikanischen Medien diese Thematik deutlich objektiver. Diese Herangehensweise wäre auch für Deutschland durchaus wünschenswert.