Sie moderiert Deutschlands einzige Live-TV-Casinoshow. Daniela Gotto präsentiert die "Samstagabendshow" immer in der Nacht von Montag auf Dienstag sowie Donnerstag auf Freitag um 0 Uhr zusammen mit Max Schradin oder Norman Magolei. Seit letzter Woche befindet man sich in der Sommerpause, Holger Guderitz hat die Gelegenheit genutzt und die 29-Jährige zu einem Gespräch eingeladen.

 

Daniela, du bist noch ein relativ neues TV-Gesicht. Wie bist du zum #Fernsehen gekommen?

Daniela Gotto: Wie die Jungfrau zum Kind. Ich wurde Ende 2014 für das Autoquiz als Model (in dem Fall: Assistentin des Moderators) gebucht. Schnell hat der Sender gemerkt, dass ich nicht dafür geeignet bin vier Stunden am Stück zu Schweigen.

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Prompt hatte ich ein Mikrofon und war in den darauffolgenden Sendungen Co-Moderatorin. 

Was hast du vor deiner TV-Zeit gemacht?

Ich habe nach der Wirtschaftsschule eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten erfolgreich abgeschlossen und anschließend als Personal Assistant gearbeitet.

Man sieht dich regelmäßig bei „DrückGlück“, Deutschlands einziger TV-Casinoshow. Dort moderierst du hauptsächlich mit Max Schradin, aber auch mit Norman Magolei. Verrate uns doch mal, was dir mehr liegt: Die Slotmachine oder Roulette?

Die Slotmachine, das ist ja auch „mein Baby“. Wobei mein letzter Einsatz am Tisch ja nicht weniger erfolgreich war und der Anrufer auch da ordentlich abgeräumt hat. Aber wenn Max anwesend ist, überlasse ich ihm das natürlich, sonst hätte er nichts mehr zu tun und würde nur noch am Boden herumrutschen oder vom Tisch springen (ADHS sagt Dir was?).

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Irgendwann bricht er sich doch noch die Nase... (lacht)

"Ich genieße die Ruhe vor dem Sturm"

Ja, ADHS sagt mir durchaus etwas. Ich verpasse sonst nie eine "Shoooow" (wie Max es immer ausspricht). Ausgerechnet die letzte vor der Sommerpause, die du angesprochen hast, hab ich verschlafen. Hol ich aber nach, sobald sie auf YouTube zu sehen ist. Wie läuft so ein typischer Moderationstag bei „DrückGlück“ ab? Kannst du uns das schildern?

Der Abend startet in der Maske. Ich bin etwas früher da als Max (bei ihm kann man es nicht mehr richten). Diese Stunde genieße ich... Die Ruhe vor dem Sturm. Wenn Max dann da ist, ist es vorbei mit der Ruhe, es ist ordentlich was los in der Maske, wenn er sich mit seinem Tanz zu den Backstreet Boys warm macht. Wir proben vor der Sendung immer kurz und schauen, dass auch die Technik funktioniert und dann geht es auch schon los.

Was macht ihr nach der Show? Hilfst du Max, seine Wunden zu verbinden? Wenn ich da an den Clip denke, da hast du es ihm schön gegeben. Für die Leser hier nochmal der Videobeweis. Oder geht es sofort ins Hotel?

 

Nein, ich lasse ihn leidend zurück.

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Bis zur nächsten Sendung hat er sich meist erholt – auch von den Schlägen. Glücklicherweise lebe zumindest ich in München, sodass ich nach den Sendungen in meinem eigenen Bett schlafen darf. Max findet den Weg ins Hotel.

"Vor 2 Jahren bin ich bei dem Gedanken an eine Live-Moderation gestorben"

Was sind deine Ziele? Was steht auf deiner Agenda ganz oben?

Ich bin kein großer Fan von einer „Lebens“agenda. Natürlich sollte man ungefähr wissen, wo es hingeht, aber ist es nicht viel schöner, sich vom Leben überraschen zu lassen? Vor 2 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich einmal eine Livesendung moderieren werde. Alleine bei dem Gedanken bin ich gestorben. Mittlerweile liebe ich es und möchte es nicht mehr missen und wer weiß, was sich in diesem Bereich noch ergibt.

Zum Schluß: Am Freitag startet die Europameisterschaft in Frankreich. Wirst du das Turnier verfolgen?

Ich werde das erste Spiel Frankreich – Rumänien am Rande verfolgen, ja. Für mich wird es aber erst ab Sonntag richtig interessant. Deutschland wird Europameister! ;-)

 

Daniela, vielen Dank für das Interview und alles Gute!

 

 

DrückGlück hat seit einigen Tagen eine inoffizielle Fangruppe von Fans für Fans auf Facebook. #Sport