Die amerikanische Sängerin, die auch mit ihren sozialen Netzwerken Millionen verdient, möchte ihrem Leben eine neue Richtung geben.

Nachdem #Selena Gomez auf Instagram mitteilte, dass sie Teile ihres Lebens überdenken müsse, machen sich die Fans Sorgen. Selbst das Onlineportal des seriösen SPIRGELS gab Meldung darüber, dass die hübsche Dunkelhaarige offenbar mit ihrem Leben unzufrieden ist.

Was will Sel mit ihren Botschaften sagen?

Während eines Konzerts in Indonesien sendete Sel sehr emotionale Botschaften, life und auf ihren Accounts. Die sorgten für erhebliche Irritation. Zum Beispiel diese Aussage, die sie während ihrer Anmoderation des Songs „Kill em with kindness" machte: „Ich sage Dinge, die ich nicht meine, oder die falsch verstanden werden, weil ich mich so sehr sorge," war da zu hören.

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Was soll ein Fan nun von einem solchen Satz halten? Oder von einem solchen: "Heute abend fühle ich mich extrem unecht, nicht verbunden mit mir und mit meiner #Musik". Kopfschütteln ist vermutlich noch eine der harmlosesten Reaktionen. Restlos für Verwirrung sorgte schließlich die Botschaft: "Ich muss einige Teile meines Lebens überdenken, sowohl künstlerisch als auch persönlich." Diese Floskel trifft sicher auf sehr viele Prominente zu.

Ihr scheint der Trubel zu viel zu werden

Selena scheint in einer echten Lebenskrise zu stecken. Setzt man diese Äußerungen jedoch in Bezug zu einer offensichtlich kürzlich mit dem Magazin "Us Weekly" geführten Debatte, ergeben sie durchaus Sinn. Kern der Debatte ist ein Song des Rappers Kanye West, in dem das Schimpfwort „bitch“ fällt. Gemeint ist Sängerin #Taylor Swift, mit der Sel gut befreundet ist. Selena empörte sich darüber und fragte sich sinngemäß und öffentlich, warum sich andere Sänger nicht mit wichtigeren Dingen beschäftigen könnten, auf der Welt gäbe es schließlich genug Grund dafür.

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Nun, wer den Rapper kennt, weiß, dass dies sein Standardvokabular ist. Es ist auch eine Frage des Stils, ob man sich auf das gleiche Niveau begibt oder nicht. Manchmal ist Schweigen besser. Sollte es ihr zu bunt werden, kann sich Taylor Swift garantiert selbst wehren. Ihr dünnes Fell sollte Selena schnellstens ablegen.

Das kann passieren, wenn man es GUT meint

Selena zog erhebliche Kritik im Netz auf sich. Nicht, weil sie Partei nahm, sondern weil sie es sonst nie tut. Man warf ihr vor, selbst bei brisanten Themen zu schweigen und sich politisch nicht zu äußern. Diese ganze Aufregung ist Selena Gomez offenbar zu viel geworden und sie musste ihrem Ärger endlich Luft machen. Sie schloss mit ein paar versöhnlichen Worten an ihre Fans in Indonesien und erklärte, wie dankbar sie sei, hier auftreten zu können. Diese Kröte haben die Besucher des Konzerts sicher geschluckt. Doch ob ihre Fangemeinde im Netz genauso leicht zufriedenzustellen ist?

Wie heißt es so schön: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Das gilt natürlich für beide Seiten.

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Bild: Lunchbox LP, Culver City, California - Lunchbox LP Flickr stream, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35920764