Köln. Es ist wieder soweit. Die gamescom steht wieder vor der Tür. Für mehrere hunderttausende geht es für mehrere Tage, sofern man alle Tage vor Ort ist, wieder heiß her in den heiligen Hallen der koelnmesse. Aber es gibt einige Änderungen in diesem Jahr. So wurde im Vorfeld zum Beispiel massiv der Sicherheitsschraube gedreht. Anders als im Vorjahr werden nun Rucksäcke nach "gefährlichen Gegenständen" durchsucht. Auch die Cosplayer, Menschen die durch meist sehr aufwendige Kostüme ihre Videospielhelden verkörpern, trifft es dieses Jahr sehr hart. So wurde ein Verbot für Waffen ausgesprochen, welche bei manchen Verkleidungen jedoch unabdingbar sind, und es machte sich zunächst eine Mischung aus negativer Resonanz und an der Haaren herbeigezogener Lösungsvorschläge breit. Grund für diese Sicherheitsmaßnahmen im ganzen seien die omnipräsenten Terroranschläge beziehungsweise Amokläufe gewesen. Im Endeffekt fanden sich aber dennoch sehr viele fantastische Cosplayer auf der Messe ein. Auch die Taschenkontrollen liefen reibungslos ab und so kam es auch zu keinem nennenswerten Zwischenfall.

Die Messe an sich

Das Messegelände an sich lässt einen wie jedes Jahr in eine andere Welt abtauchen. Große Namen wie Microsoft, Activision, Blizzard oder Nintendo ziehen die Besucher magisch an und fesseln diese an ihre Spieleneuheiten. Was jedoch ziemlich schnell auffällt ist, dass die #gamescom anders ist als die anderen. Woran genau das liegt lässt sich auch schnell festmachen. An den Spielen. Stellen die Besucher zu hohe Erwartungen.

Im Netz, gerade auf den Socialmedia Plattformen wird heiß diskutiert ob die gamescom gut oder schlecht war. Ein kurzer Blick in die Diskussionsrunde reicht und schnell wird klar, dass die Besucher wohl etwas mehr erwartet haben. Ausgenommen hier sind die Besucher die sich auf ein Aussteller fokussiert haben.  Grund für diese Resonanz ist aber wohl oder übel das, im Vergleich zu den Vorjahren, abgeschwächte Line-up der großen Aussteller. Zur Verteidigung dieser muss man aber sagen, dass es durchaus schwer sein wird an vorige Präsentationen anknüpfen zu können und das neue und "bessere" Spiele eben Zeit in der Entwicklung brauchen. Auch wenn sich das alles ein wenig negativ anhört, zahlentechnisch konnte die gamescom 2016 in ganzer Linie überzeugen.

Ein neuer Besucherrekord

Es ist geschafft. Die gamescom hat im Jahr 2016 einen weiteren Besucherrekord aufgestellt. Über 345000 Besucher konnte die Messe verzeichnen. Doch den einen Freud ist des anderen Leid. Viele Besucher klagen jetzt schon über viel zu volle Messehallen. Und tatsächlich ist der Boulevard der Messe zu Stoßzeiten kaum begehbar. Aber dennoch sagen wir herzlichen Glückwunsch zu dieser beachtlichen Zahl!   #Videospiele #Internet