Von der Nacht von Sonntag auf Montag fand bereits zum 68. Mal die große TV-Preisverleihung, der bekannte #Emmy Award statt. In Deutschland konnte man das Event wie letztes Jahr über den PayTV-Sender TNT Serie verfolgen. 

Der große Sieger des Abends

Ein großer Favorit des Abends war die TV-Serie Game of Thrones, welche schon seit vielen Jahren einen regelrechten Hype genießen darf. Nicht zu unrecht war sie auch dieses Jahr in fünf Kategorien ganze neun mal nominiert. Zum Schluss reichte es für ganze drei Preise für die Familienclans aus Westeros, unter anderem gab es den Emmy für die beste Drama-Serie. Insgesamt gingen die folgenden Preise auf ihr Konto:

  • Best Drama Series - Game of Thrones
  • Best Directing for a Drama Series - Miguel Sapochnik - Game of Thrones
  • Outstanding Writing For A Drama Series - David Benioff und D.B. Weiss - Game of Thrones (“Battle Of The Bastards”)

Weitere Gewinner

Auch die US-amerikanische Dramedy-Fernsehserie Veep - Die Vizepräsidentin darf sich nicht beschweren, da zwei weitere Preise auf ihr Konto gehen.

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Sie bekamen den Emmy für Best Comedy Series und Julia Louis-Dreyfus, die Schauspielerin der Hauptrolle bekam den Emmy als Best Lead Actress in a Comedy Series.

Auch nicht vergessen zu erwähnen sollte man die von Amazon produzierte Serie Mr. Robot, welche letztes Jahr mit ihrer ersten Staffel einige Wellen schlug und dieses Jahr mit ihrer zweiten Staffel dem Schauspieler der Hauptrolle Rami Malek den Preis als Best Lead Actor in a Drama Series einbrachte. Das gleiche gilt für Tatiana Maslany und die Serie Orphan Black, die den vergleichbaren Preis als Best Lead Actress in a Drama Series gewann. Ebenfalls zu erwähnen gilt die Schauspielerin Maggie Smith, die die meisten als Professor McGonagall aus den Harry Potter-Filmen kennen sollten. Sie gewann den Emmy als Best Supporting Actress in a Drama Series für die TV-Serie Downton Abbey.

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Auch Sherlock Holmes konnte sich dieses Jahr einen Preis sichern, obwohl die Serie gar keine aktuelle Staffel zu bieten hat. Das Weinachtsspecial Sherlock: The Abominable Bride bekam den Emmy als Best Television Movie. Auch erwähnenswert ist Patton Oswalt, den man als Spencer aus der Kult-Sitcom King of Queens kennt. Er bekam für sein Fernsehprogramm Patton Oswalt: Talking for Clapping den Emmy als Outstanding Writing for a Variety Special.

Auch die Kleinen können mal die Größten sein

Neben Game of Thrones gab es noch einen weiten großen Abräumer. Die Mini-Serie The People v O.J. Simpson: American Crime Story, die ein Teil der Serie American Crime Story ist, konnte ganze fünf Preise mit nach Hause nehmen. Folgende Emmys gingen auf das Konto der Mini-Serie: #GameofThrones #Fernsehserien

  • Best Limited Series - American Crime Story: The People v OJ Simpson
  • Best Lead Actor in a Limited Series or a Television Movie - Courtney B. Vance - American Crime Story: The People v OJ Simpson
  • Best Lead Actress in a Limited Series or a Television Movie - Sarah Paulson - American Crime Story: The People v OJ Simpson
  • Best Supporting Actor in a Limited Series or a Television Movie - Sterling K. Brown - American Crime Story: The People v OJ Simpson
  • Outstanding Writing for a Limited Series, Movie, or Dramatic Special  - D.V. DeVincentis - The People v O.J. Simpson: American Crime Story (“Marcia, Marcia Marcia”)

Die restlichen Gewinner des Abends:

  • Best Lead Actor in a Comedy Series - Transparent
  • Best Supporting Actor in a Drama Series - Bloodline
  • Best Supporting Actor in a Comedy Series - Baskets
  • Best Supporting Actress in a Comedy Series- Saturday Night Live
  • Best Supporting Actress in a Limited Series or a Television Movie - American Crime
  • Best Variety Talk Series - Last Week Tonight with John Oliver
  • Best Variety Sketch Series - Key & Peele
  • Best Reality-Competition Program - The Voice
  • Best Directing for a Comedy Series - Transparent
  • Best Directing for a Variety Special - Grease Live!
  • Best Directing for a Limited Series, Movie, or Dramatic Special - The Night Manager
  • Outstanding Writing For A Comedy Series - Master of None