Mutter Teresa ist jetzt eine Heilige. Eine große Sache, die man natürlich auch musikalisch begleiten wollte. Zu diesem Anlass lud man also ausgerechnet  Sängerin Rita Ora ein, die demnächst als neues Jury-Mitglied von "America's Next Topmodel" zu sehen sein wird.

Von Aufregung keine Spur

In der US-Talkshow "The Tonight Show" sprach die 25-jährige, die selbst sehr gläubig ist im Vorfeld  mit Jimmy Fallon über ihren Auftritt. Zwar deutete sie an Bedenken bezüglich einer angemessenen Kleiderwahl zu haben und hoffte darauf, ihren Songtext nicht zu vergessen, gab sich aber ansonsten überraschend locker.

"Ich habe auf die Gästeliste geschaut und dort stand P.O.P.E.

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... Papst?!" "Um Mutter Teresa zu feiern, die jetzt eine Heilige geworden ist, werde ich diese ganze 'What's up pope'-Sache durchziehen.", ziemlich respektlose Worte, mag da der ein oder andere gedacht haben. Rita Ora schien sich allerdings durchaus klar darüber zu sein, welche besondere Ehre ihr da zuteil werden sollte. "Ich bin eine spirituelle Person, der Vatikan ist also eine ganz schön große Sache." verriet sie.

Starker Auftritt im gewagten Outfit

Warum man ausgerechnet Rita Ora für das Ständchen bestellt hat? Hätte man nicht auch Performer wie Adele oder Beyonce für die Veranstaltung gewinnen können? Nun, zumindest eine Sache hat Ora mit Mutter Theresa gemeinsam, denn auch sie stammt ursprünglich aus Albanien und kam nur wenige Monate nach ihrer Geburt mit der Familie als Flüchtling nach Großbritannien.

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"Ich fühle mich geehrt, dass ich eingeladen wurde, um die Rolle als Botschafterin für den Kosovo zu übernehmen und bei der Heiligsprechung von Mutter Teresa zu singen", offenbarte sie ihren begeisterten Fans auf Instagram und veröffentlichte ein Foto auf dem sie in einem schwarzen Spitzenkleid mit dazu passendem Schleier zu sehen ist.

Zweifelsohne handelte es sich um eine äußerst ungewöhnliche Konzert-Location und der Auftritt  vor den über 100.000 Menschen am Petersdom, wird dem Multitalent noch lange im Gedächntis bleiben.

Unterstützt wurde Rita dabei von ihren Eltern Vera und Besnik sowie ihre Schwester Elena.

Rita Ora selbst beschreibt Mutter Theresa als bescheidene Frau, die durch die Kraft ihres Glaubens und der Liebe geschafft habe, die ganze Menschheit  ohne jegliche Diskrimination miteinander zu vereinen.

Auch Mutter Theresa hatte Ecken und Kanten

Die Geschichte der albanischen Nonne, die manche auch als "Popstar der katholischen Kirche" bezeichnen, ist sicherlich ein Thema, welches die Gemüter auch nach ihrer Kanonisierung spalten wird. Sie war eine Heilige, die sich unermüdlich für die Armen eingesetzt hat, aber durch ihre vielen Ecken und Kanten für reichlich Widerspruch sorgte.

Rita Ora zumindest scheint sich einiges vom "Engel der Armen" abgeschaut zu haben. In ihrem letzten Post rief sie ihre Fangemeinde dazu auf, eine Kampagne für Flüchtlinge zu unterstützen. #pop #Europa #Musik