Für die Sketchshow 'Saturday Night Live' (SNL) schlüpft der  US-Schauspieler Alec Baldwin ('30 Rock') bis zur Wahl in die Rolle des umstrittenen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (70).  Die Demokratin Hillary Clinton (68) wurde von der zur Stammbesetzung der Show gehörenden Komikerin Kate McKinnon ('Ghostbusters') verkörpert. Die Rolle des Moderators Lester Holt übernahm Michael Che.

Auftakt der 42. Staffel von 'SNL'

Die 42. Staffel von “Saturday Night Live" wurde von den Fans sehnsüchtig erwartet. Mehr als 84 Millionen Zuschauer verfolgten den satirischen Schlagabtausch, der am 1.Oktober live in New York aufgezeichnet wurde.

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Baldwins Mimik und Optik- zum Verwechseln ähnlich

Nachdem schon mehrfach TV- Moderator Jimmy Fallon oder Oscar-Preisträgerin Meryl Streep in die Rolle des Republikaners #Donald Trump geschlüpft sind, nimmt sich nun Alec Baldwin (58) dieser Aufgabe an und löst damit seinen Vorgänger Darrell Hammond ab. Die blonde Tolle, der Schmollmund das auffällige Schniefen und die schnaubenden Zwischenrufe dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

Gemeinsam wurde das viel diskutierte erste TV- Duell im #US-Wahlkampf nach. Besonders Baldwins Imitation war kaum vom Original zu unterscheiden.

Dabei kamen auch Themen wie Trumps Steuererklärung auf den Tisch. "Er hat seine Steuererklärung  nicht veröffentlicht, was bedeutet, dass er entweder  nicht so reich und wohltätig ist oder dass er noch nie zuvor in seinem Leben Steuern gezahlt hat." gab McKinnon zu Bedenken.

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Baldwin erwiderte drauf lediglich, dass dies falsch sei. Als er zu Beginn schon nach wenigen Minuten das Rednerpult verlassen will und darauf hingewiesn wird, dass noch 88 Minuten verbleiben, verschlägt es ihm kurz die Sprache und er murmelt "Mein Mikrophon ist kaputt. Sie hat es kaputt gemacht mit Obama. Sie und Obama haben mein Mikrophon zerstört und nach Kenia gebracht."

Am Ende beginnt McKinnon sogar zu weinen und erklärt "Tut mir Leid. Es läuft einfach zu gut. Es ist genauso wie ich immer davon geträumt habe." 

Auf Twitter wird der vor allem der vierfache Vater Baldwin für seine schauspielerische Leistung gefeiert. So findet zum Beispiel ein User "Der unvergleichliche Alec Baldwin als Trump ist so gut, dass es schon fast keine Parodie mehr ist."

Doch auch  Emmy- Gewinnerin McKinnon überzeugte durchaus als Clinton- Mit großen Augen reagierte die 32-Jährige auf die Kommentare ihres Gegners und lächelt siegessicher.

Hoffentlich wird bei all dem Unterhaltungswert und den Wellen, die der US-Wahlkampf weltweit schlägt, nicht vergessen, dass es sich um ein durchaus ernstes Thema handelt. Die Wahl selber findet am 8. November statt. In einigen Bundesstaaten ist die Stimmabgabe jedoch bereits seit einigen Tagen möglich.

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