Rock und Metal-Fans aufgepasst! Am 18. November erscheint nach acht Jahren das neue Studio-Album von ##Metallica! Doch nicht nur das: Der "Death Magnetic"-Nachfolger wird insgesamt auf zwei CDs veröffentlicht werden und weist eine Spielzeit von knapp 77 Minuten auf. Doch wie wird die Veränderungen im Vergleich zu dem letzten Silberling ausfallen?

Keine Ballade, mehr Thrash

Wer nun gedacht hat, dass durch fortschreitendes Alter auch die Musik sanfter ausfällt, liegt im Falle von Metallica daneben. Und da spricht bereits die erste Single "Hardwired" Bände: Mit drei Minuten und neun Sekunden ist es bisher die zweitkürzeste Komposition von Metallica (lediglich "Motorbreath" von dem Debüt "Kill 'Em All" ist kürzer und macht unmissverständlich klar: Das neue Material geht direkt auf den Punkt.

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Wurde bei "Death Magnetic" noch auf progressive Rifffolgen gesetzt, soll "#Hardwired... To Self-Destruct" gradliniger ausfallen. „Ich glaube, dieses Album ist in manchen Aspekten ein weniger punkiger und einen Tick weniger progressiv“, verriet Metallicas Schlagzeuger Lars Ulrich in einem Interview mit rollingstone.com und stellt damit den Unterschied zu "Death Magnetic" klar. "Eine Sache, die es hier nicht gibt, das ist die große Metallica-Ballade. Alles ist ziemlich schnell.“ verriet Ulrich weiter.

Blick verstärkt nach vorne

"Death Magnetic" wurde seinerzeit von Metallica-Mitgliedern mit den Frühwerken "Master Of Puppets" oder dem schwarzen Album verglichen. Die Herangehensweise auf "Hardwired... To Self-Destruct" basierte allerdings nicht auf der eigenen Vergangenheit. Gitarrist Kirk Hammett verriet dem Metal Hammer, dass eine Personalveränderung inspririend war: "Diesmal produziert Greg Fidelman, er war bei "Death Magnetic" unser Toningenieur und bringt definitiv frischen Wind in die Sache. Greg unterstützt uns dabei, wieder stärker nach vorne zu schauen anstatt ausschließlich in den Rückspiegel." Zudem fügt er hinzu: "Die neuen Songs stehen für sich selbst und werden eine eigene Bedeutung in der Metallica-Historie bekommen. Ob die kommende Scheibe ein Klassiker ist, weiß man sowieso erst in ein paar Jahren." Dass man sich nicht nur an seiner eigenen Vergangenheit bedient, wird auch von der zweiten Single "Moth Into Flame" unterstrichen, die vielseitiger als das Riff-Gewitter von "Hardwired" ausfällt.

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Neues Album, aber (noch) keine Tour

Viele Fans verbinden mit einem neuen Album auch ein anschließende Tour, damit das gerade veröffentlichte Material beworben. Europäische Metallica-Fans müssen jedoch auf unbestimmte Zeit vertröstet werden. Stattdessen gibt es in der ersten Hälfte von 2017 eine intensivere Tour in den Vereinigten Staaten, wie Lars Ulrich dem US-Rolling Stone mitteilte. "Wir werden im Januar anfangen voll zu touren und wir gucken gerade, was wir in Nordamerika machen werden. Es wird definitiv eine ziemlich intensive Tour in Amerika geben!” Fans auf unserem Kontinent müssen sich daher noch eine Weile mit dem bevorstehenden Album begnügen. Aber wer weiß: Vielleicht werden Metallica ja Rock am Ring headlinen?

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