Der amerikanische Reality-Star Kim Kardashian hat mit dem Überfall in Paris noch lange nicht abgeschlossen. Geschockt vom Raubüberfall vor zwei Wochen sagte sie alle beruflichen Termine (und sogar ihre Geburtstagsfeier) ab - und begab sich in Psychotherapie. 

Und nun taucht ein Video aus der Tatnacht auf. Ein französischer Polizist ha es beim Ankommen am Tatort gedreht. Opfer Kardashian wirkt eher entspannt, spielt mit ihrem Handy auf der Couch, von Fesselriemen auf den ersten Blick nichts zu sehen. Und die Möbel stehen alle an ihrem Platz. Da die Täter schon eine Weile weg waren, ist noch unklar, welche Schlüsse die Ermittler aus diesem Szenario schließen.

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Wütend waren sie jedenfalls, dass das Video auf dem schnellsten Weg im Internet gelandet ist. Kardashian klagt dagegen.

Kardashian trifft Sicherheitsvorkehrungen

Die Zahl ihrer Bodyguards hat sie verdoppelt. Dafür führte sie Gespräche mit früheren Mitgliedern des israelischen Geheimdienstes (Mossad), des amerikanischen (CIA) und des französischen Geheimdienst. Die französische Polizei hatte gehofft, DNS-Spuren der Täter zu finden. Doch auf einem Ring, den die Täter verloren, war nichts zu finden: zu viele Menschen hatten ihn schon in der Hand. 

Auch rechtlich wehrt sie sich. Sie verklagte zwei US-Sites auf Schadensersatz, die behauptet hatten, der Überfall durch fünf als Polizisten verkleidete Verbrecher sei von ihr selbst arrangiert worden. Zuerst der Schock, dann die Gangsterjagd. Wenige Tage, nachdem der amerikanische Reality Star Kim Kardashian, 35, in einem Pariser Luxus- Hotelzimmer überfallen und ausgeraubt wurde,  laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

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Fünf als Polizisten verkleidete Männer hatten ihr Schmuck für zwischen 5,9 und 10 Millionen Dollar gestohlen.

Schlechten Geschmack bewies ein US-Kostümdarsteller. Er hatte nichts anderes zu tun, als pünktlich zu Halloween (31. Oktober) ein "Paris-Kostüm" anzubieten: Mit Perücke, Knebel, Strick und Nachahmung des gestohlenen 4-Millionen-Rings. Der Fabrikant erntete einen Shitstorm im Internet. Er hat sich jedenfalls abgesichert. Das Kostüm heißt nicht "#Kim Kardashian, sondern "Paris". Trotzdem wird niemand Schwierigkeiten haben, zu erkennen, auf wen angespielt wird.