Magnus – der Mozart des Schachs“ ist ein Dokumentarfilm, welcher sich um den Werdegang des amtierenden Schachweltmeisters, #Magnus Carlsen, handelt. Der 78-minütige Streifen zeigt den furiosen Aufstieg des jungen Norwegers an die Weltspitze, möchte allerdings auch die Emotionen und Gedanken des Sportlers darlegen. Uraufgeführt wurde der Film bereits am 14. April auf dem Tribeca Film Festival (wo auch der Horrorfilm "Holidays" Premiere feierte), in Europa am 24. Juni auf dem Filmfest München. In Deutschland ist der Kinostart für den 10. November vorgesehen, also einen Tag bevor die Schachweltmeisterschaft in New York beginnen wird.

500 Stunden Filmmaterial von Magnus

Regie führte bei diesem Film der ebenfalls aus Norwegen stammende Benjamin Ree.

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Dieser hatte jedoch keine leichte Aufgabe zu bewältigen: Ihm standen insgesamt über 500 Stunden Videomaterial zur Verfügung, welches Ree auf eine Spielfilmlänge zu komprimieren hatte. Dabei handelt es sich nicht nur um Interviews und andere öffentliche Auftritte, sondern auch private Archive wurden extra für diesen Film geöffnet. Doch der Aufwand scheint sich gelohnt zu haben: In der norwegischen Stadt Haugesund wurde „Magnus – der Mozart des Schachs“ im Rahmen der 44. internationalen norwegischen Filmfestival mit dem „The Ray of Sunshine“ ausgezeichnet. Die Jury begründet ihre Entscheidung damit, dass dies ein Film sei, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht und beweise, wie Liebe und Zusammenhalt das Beste aus uns herausholen könne. Dies sei die Geschichte eines außerordentlichen Menschen und Talent und durch eine dichte und respektvolle Dramaturgie sowie einer guten Portion Humor käme man dem Protagonisten sehr nah.

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Positiven Kritiken für "Magnus - Der Mozart des Schachs"

Doch nicht nur auf dem Filmfestival wurde der Film mit Lob überschüttet, auch die internationale Presse findet positive Worte für den Dokumentarfilm. So schrieb Paul Heath von thehollywoodnews.com, dass er zwar kein Interesse am Schachspiel besäße, jedoch störe dies kein bisschen, da Ree den Zuschauer hineinzieht und ihn den gesamten Film über hinweg fessele. Magnus sei überhaupt kein Film über #Schach, sondern über Selbstvertrauen, Siegeswillen, Überwindung von Hindernissen und Frustrationen, aber vor allem über Familie. Magnus, sowohl der Film als auch die Person, seien bemerkenswert und wahrhaft inspirierend. Heath gibt dem Film vier von fünf möglichen Sternen.

Sonja Hartl von #Kino-news.de schreibt indessen: „Es gelingt Benjamin Ree, seinen Protagonisten, der von vielen als "Mozart des Schach" bezeichnet wird, trotz aller bemerkenswerten und erstaunlichen Fähigkeiten als jungen Menschen zu zeigen, der mit der Welt und den Erfordernissen der Industrie bisweilen hadert, aber insbesondere von seiner Familie und Freunden am Boden gehalten wird.“ Eine Bewertung vergab Hartl nicht.

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Zu guter Letzt gibt es nun noch ein Video zu dem ersten Trailer zu "Magnus - Der Mozart des Schachs"

Wer sich nun von diesem Film angesprochen fühlen sollte: Am 10. November kommt der Dokumentarfilm in die deutschen Kinos!

#kino