Erst vor zwei Tagen schockierte ein elf Jahre altes Skandal-Tonband, in dem #Donald Trump (70) sich äusserst vulgär über Frauen geäußert hatte, die Amerikaner und Trump erntete wiedermals einen ordentlichen Shit-Storm und das nicht nur von empörten Frauen und ihren Ehemännern. Zahlreiche seiner Unterstützer wandten sich von ihm ab. Trump versuchte seine sexistischen Äußerungen als "Umkleide-Gerede" zu erkläre.

Nun trafen Donald Trump und seine Kontrahentin #hillary Clinton (68) bei der zweiten TV-Debatte erneut aufeinander. Diesmal in der Washington-Universität in St. Louis (Missouri).

Trump erhebt neue Vorwürfe gegen Clinton

Trump wäre nicht Trump, wenn er nicht schon vor Beginn des TV-Duells einen kleinen Trumpf im Ärmel hätte.

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So trat er mit Frauen vor die Presse, die Ex-Präsident Bill Clinton (1993-2011) sexuelle Übergriffe vorwerfen.

„Diese vier mutigen Frauen haben darum gebeten, hier sein zu dürfen“, sagte der republikanische Präsidentschaftskandidat am Sonntagabend.

Dabei erklärte eine der Frauen - Juanita Broaddrick, 35, dass Donald Trump zwar schlechte Worte verloren habe, aber Bill Clinton sie vergewaltigt und Hillary Clinton ihr gedroht habe.

Offene Drohungen gegen Clinton, doch sie geht als Siegerin hervor

Obwohl Hillary Clinton weiter unter Druck steht und sie von Trump einmal mehr wegen ihres privaten E-Mail-Servers, den sie als Außenminisiterin regelwidrig genutzt habe, an den Pranger gestellt wird, zeigt sie sich weiterhin souverän. Trump droht im Falle der Präsidentschaft damit, einen Sonderermittler einzusetzen, der die E-Mail-Affäre untersuchen solle.

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Clinton kontert noch, dass es wohl gut sei, dass jemand mit Trumps Temperament nicht für das Gesetz zuständig ist. "Weil Sie dann im Knast wären", wettert er zurück.

Als Frau macht sich Clinton natürlich die Äußerungen von Trump zu Nutze. "Was wir alle am Freitag gesehen haben, war, wie Donald über Frauen spricht, was er über Frauen denkt und wie er sie behandelt. Er sagt, dass das Video nicht zeigt, wer er sei. Ich jedoch denke, dass jedem klar sein müsse, dass es ganz genau repräsentiert, wer er ist."

Viele politische Inhalte blieben am Ende leider auf der Strecke.

Bei einer anschließenden Blitzumfrage von CNN führt Clinton mit 57 Prozent. Nur 34 Prozent sahen Republikaner Trump als Sieger.

  #US-Wahlkampf