Der kanadische Dichter, Sänger und Songwriter #Leonard Cohen ist am 7.November im Alter von 82 Jahren gestorben. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

Mit seiner #Musik und seinen anderen Werken hat er viele Herzen berührt.

Trauer um den kanadischen Sänger Leonard Cohen

"Mit tiefem Schmerz teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songschreiber und Künstler Leonard Cohen gestorben ist", steht auf der Facebook-Seite der Musiklegende Leonard Cohen.

Anlässlich des Ablebens des Kanadiers wird in Kürze im kalifornischen Los Angeles eine Gedenkveranstaltung stattfinden.

Während die Familie verständerlicherweise darum bittet, ihre Privatsphäre zu respektieren, reagieren Cohens Fans reagiern mit großer Trauer und zitieren viele seiner Songtexte.

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Weltberühmt wurde Cohen vor allem mit Liedern wie Hallelujah, So Long, Marianne (1967) und Suzanne (1966). Besonders "Hallelujah" (1984) wurde mehrfach gecovert. Die wohl bekanntesten Versionen stammen von Jeff Buckley und Rufus Wainwright und werden häufig in Filmen und Fernsehserien verwendet.

Seinen Durchbruch als Musiker hatte Cohen in den sechziger Jahren in New York geschafft, wo er sich endlich als Musiker etablieren konnte. Inspiriert wurde er unter anderem von der legendären Künstlerherberge Chelsea Hotel in dem er lebte und seinem Ruf als Frauenheld alle Ehre machte. So hatte er zum Beispiel Beziehungen mit Frauen wie Janis Joplin.

Cohen befasste sich mit dem Tod

Doch auch als Schriftsteller konnte der 1934 in Westmount geborene Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie sehr glänzen.

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So wurde er 2011 für eine seiner Veröffentlichungen sogar mit dem spanischen Prinz-von-Asturien-Preis für Literatur ausgezeichnet. Viele seiner Werke wie der Roman "My Favourite Game" entstanden auf der greichischen Insel Hydra.

Zuletzt verbrachte Cohen viel Zeit in Los Angeles in der Nähe seiner beiden Kinder, dem Musiker Adam Cohen und Tochter Lorca gelebt.

Noch im Oktober 2016 veröffentlichte er sein 14. und letztes Studioalbum "You Want It Darker". Die Thematik ist vor allem Cohens eigene Sterblichkeit. Es heisst unter anderem "Ich bin bereit, mein Gott."

Auch in einem Interview mit dem Magazin New Yorker sprach Cohen, der als sehr spirituell gilt, offen über seine Gefühle: "Ich bin bereit, zu sterben. Ich hoffe nur, es wird nicht zu ungemütlich."

Während in Montreal die Fahnen auf Halbmast wehen, gedenken zahleiche Prominente und Musikkollegen seinem Lebenswerk. So schreibt zum Beispiel Sänger und Schauspieler Justin Timberlake "Ein Geist und eine Seele ohne Vergleich. Ruhe in Frieden."

Auch der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau meldet sich zu Wort: "Die Musik von niemand anderem klang oder hat sich so angefühlt wie die von Leonard Cohen. Trotzdem berührte sein Werk Generationen. Kanada und die Welt werden ihn vermissen." #Tod