Es ist nicht leicht, First Lady der USA zu werden, wenn die Vorgängerin fast 80 Prozent Zustimmung in Umfragen hat. Die kommende First Lady, Melanie Trump, hat aktuell 28 Prozent. Gut, das ist nur ein Beginn. Die Wahlkampf-Phase ist ja nur eine Testphase. In jedem Fall gibt viel zu tun für die Trumps.

Dabei müssten seine Wähler auf solche Model-Frauen, 48, stehen. Doch dann gibt es noch die Vergangenheit. Sie hat nicht Harvard absolviert, wie manchenorts geschrieben wurde. Und auch ansonsten stehen keine menschenfreundliche Aktionen zu Buche. Aber das war wohl auch nicht die Priorität des Gatten #Donald Trump.

Reich durch Nackedei

Die Geschichte Melanie Trumps begann in Ex-Jugoslawien.

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Schon als Model. Ein sehr erfolgreiches Model und nachdem sie nach USA eingewandert war, klingelte die Klasse nicht nur als Model, sondern auch als Nacktmodel für Zeitschriften. Auch eine Spielart des amerikanischen Traums: Reich durch Nacketei!

1995 und 2001 ließ sie sich für die Magazine GQ (GB) und Max fotogafieren, wie Gott persönlich sie schuf. Interessanterweise gab es auch Fotos vor der Boeing 272, wie Trump sein Privat-Flugzeug schuf. Das heißeste Shooting fand aber schon 1995 statt, zwei Jahre bevor sie Trump lieben- und kennenlernte. Da konnte sie nicht wahnsinnig hohe Forderungen stellen, weil sie noch keine wahnsinnig große Nummer war.

Ja, wenn es in Europa normal ist...

Diese alten Fotos kamen nun eben im Wahlkampf wieder an die Oberfläche, bzw. auf die Titelseite. Und zwar in der Boulevard-Zeitung New York Post.

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Warum? Einen Hinweis darauf gibt Trump selber, der zu eben jenem Zeitpunkt der New York Post pünktlich zur Veröffentlichung der alten Fotos sagte: "In Europa sind solche Fotos normal, da kann man das ohne Probleme machen".

Es begab sich just zu dieser Zeit, dass Donald Trumps sein persönliches Waterloo im Wahlkampf hatte: Trump hätte von seinen größten Fauxpas ablenken wollen können: Er hatte die muslimischen Eltern eines gefallenen Soldaten beleidigt. Wollte er davon in der bekannt machiavellistischen Art ablehnen? Warum nicht nur "Brot und Spiele" (wie in seinen Versprechungen), sondern auch "Brüste und Spiele" für die Fans, die ohnehin ein Frauenproblem haben? Jedenfalls gibt es Berater und Beobachter die meinen, dass das genau so gelaufen ist.

Wer weiß, ob die First Lady, die eine eigene Schmuckkollektion hat, etwas da gegen gehabt hätte. #melanie trump