Das Konzept widerspricht dem Zeitgeist – zunächst zählen in den „Blind Auditions“ von „Voice of Germany“ nur die musikalischen Qualitäten – nicht der Body. In der vorletzten achten Audition gab es am 13. November für die Coaches Yvonne Catterfeld, #Samu Haber, Andreas Bourani, Michi Beck und Smudo eine weitere Chance sich die besten Talente in ihr Team zu holen. Ein absolutes musikalisches Highlight war auch dabei – und natürlich „finnische“ Sprüche vom Liebling der Nation, Samu Haber. Aber auch die Coaches haben es nicht leicht – die angehenden Stars sind sehr wählerisch!

Vincenzo Luzzolini findet vier "Voice of Germany" Coaches

Ein starker Auftakt mit Laura Ritter aus Karlsruhe. Die Verkäuferin im Sanitärbereich will Stimmung in die Bude bringen. Das gelingt absolut – mit „On my mind“ von Ellie Goulding liefert sie eine nahezu professionelle Vorstellung ab. Jede Menge Feeling und Dynamik. Nico Laska aus Frankfurt bringt „Spirits“ von den Strumbellas sehr routiniert rüber – auch er schafft die erste Hürde und wählt Yvonne Catterfeld als Coach. Theresa Gratzl aus Schöllnach, Niederbayern, singt „'s ewige Lem“, im Original von Claudia Koreck, und sorgt für sprachliche Verwirrung. Bayerischer Dialekt – es geht sich knapp aus – Andreas Bourani will mehr von ihr hören und will ihr noch einiges beibringen. Hat Theresa das Zeug die nächste Joy Fleming zu werden? Wir werden sehen. Vincenzo Luzzolini aus Stuttgart hat „Wenn du lachst“ gewählt und findet vier Fans unter den Coaches – eine ganz klare Sache also. Viel Gefühl – wohl der beste bislang. Er glaubt an Gott – und das spürt man.

Überdosis Mutti - Svenja Hagen kommt bei VOG nicht weiter

Svenja Hagen steht auf der Bühne unter Strom – und das wirkt sich leider negativ aus. Wenn man böse ist könnte man das Problem als „Überdosis Mutter“ bezeichnen – zu großer Ehrgeiz der Eltern waren noch nie sonderlich förderlich. Schade – Svenja hätte ganz sicher das Zeug gehabt einen Coach zu finden und weiterzumachen. Roland Scull versucht es mit „She“ - einem Klassiker von Charles Aznavour. Ein Titel ohne große „Höhepunkte“ - da muss man schon eine sehr prägnante Stimme haben – wie eben Charles Anavour. Roland findet keinen Coach. Yasmin Sidibe mit „Magic“ schafft es erst in den letzten Sekunden ihrer Darbietung standing Ovations von den Coaches zu ernten. Ein schwieriger Titel – aber es ist geschafft. Sie hat schon vor der Show entschieden wer im Fall der Fälle der Coach sein soll – Smudo.

Ein Mann, eine Frau oder ein Mann und eine Frau?

Neo Kaliske mit „The book of love“ überzeugt Andreas Bourani. Tamara Below schafft es mit „Runnin'“ leider nicht. Fabian Ludwig kommt aus Karlsruhe – die Interpreation von „All of the stars“ überzeugt Yvonne Catterfeld und Samu Haber – Samu wird ihn auch in Zukunft coachen. Karem Karaköse mit „Sugar“ ist knapp dran – ein tolles Finish – aber er kann leider keinen Juror überzeugen. Es gibt aber auch bei den Coaches große Aufregung – hat jetzt ein Mann oder eine Frau gesungen, oder ein Mann und eine Frau? Die Coaches sind geknickt und wollen es nochmal hören – und den Sängerin oder den Sänger sehen. Ernst gemeinte Empfehlung: Komm bitte wieder – dann wissen wir, dass ein Mann so gesungen hat! Adrian Schiele ist „Bis meine Welt die Augen schließt“ mit dabei – und er überzeugt Andreas Bourani. Ihn hat bewegt, wie Adrain die Wörter ausspricht – der einzige Grund nach Bourani, warum Albums gekauft werden.

Jayla Brown aus Riedlingen – VOG Highlight des Abends

Jayla Brown mit „If I ain't got you“ schließt zunächst bei der Jury die Augen – nach neunzig Sekunden gibt es ungeteilte Zustimmung. Jayla ist eigentlich schon ein Profi im Backgroundbereich – aber es ist sicherlich keine gewagte Prognose, dass sie bald ganz vorne stehen wird. Yvonne Catterfeld organisert sich ein Mikro und sing mit Jayla! Am 17. November 2016 um 20:15 Uhr auf PRO7 gibt es den letzten Abend mit einer der „Blind Audition“ Teil neun.

#Voice of Germany #VOG