Auf welcher Geschichte basiert der Film?

Die durch die Harry Potter Romane und deren Verfilmungen berühmt gewordene britische Schriftstellerin J. K. Rowling hat es wieder mal geschafft, für einen #Hollywood-Blockbuster den spannenden Stoff zu liefern, auf der Grundlage ihres im Jahre 2001 geschriebenen Buches „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind.“ Das fiktive Handbuch wird bereits in #Harry Potter – Stein der Weisen“ erwähnt. Es soll sich hierbei um ein Lehrbuch handeln, das die Schüler in Hogwarts für die Ausbildung brauchen.

Worum geht es in diesem neuen Fantasy-Film?

Die Geschichte spielt im Jahre 1926.

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Die Hauptfigur der Geschichte ist der britische Magiezoologe Newt Scamander, der mit einer Sammlung diverser exotischer Tierwesen (alle gut versteckt in seinem magischen Koffer) New York besucht. Sein Ziel ist es, eine dieser besonderen Kreaturen, den Donnervogel Frank (ähnlich dem sagenumwobenen Phönix und Repräsentant der Häuser Ilvermorny), in seiner amerikanischen Heimat, Arizona, freizulassen. Newts Aufgabe besteht nämlich darin, magische Tiere in der ganzen Welt aufzuspüren und zu ihrer eigenen Sicherheit einzufangen. Nach seiner Mission in den Vereinigten Staaten möchte er nach England zurückkehren, um dort endlich sein Buch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ schreiben zu können. In New York lernt er die dortige Zauberergemeinschaft kennen, die kein rosiges Leben führt: Da hier - im Gegensatz zu Großbritannien - die Magier mit Ablehnung und Missfallen beäugt werden, sehen sie sich zu ihrem eigenen Schutz gezwungen, sich vor den „Muggels“ zu verstecken.

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Die schon sowieso ziemlich brenzlige Lage der Zauberer wird noch schlimmer, als durch eine schreckliche Reihe der Verwüstung, ausgelöst von einer unbekannten magischen Kreatur, die Stadt New York beinahe vernichtet wird. Somit gibt es einen neuen Anlass für die hetzerischen Machenschaften der bösen Anführerin der Second Salemers-Gruppe, in der die schreckliche Tradition der ehemaligen Hexenprozesse und die Ablehnung von Magie fortgeführt wird. Ein temporeiches Abenteuer voller spannender Verwicklungen nimmt seinen Lauf, begleitet von vielen exotischen, magischen Wesen, die die Autorin extra für diese Verfilmung ausgedacht hatte.

Wie vermischen sich die Bezüge zur Realität und zur Esoterik?

Den Einfluss der esoterischen Lehren in Rowlings Werken kann man nicht bestreiten. So symbolisieren die vier magischen Wesen (ähnlich wie bei Harry Potter, die die Qualität der jeweiligen Zauberhäuser/Traditionen bilden), je eine charakteristische Seeleneigenschaft der Magier, die zu dieser Gruppe/Familie gehören.

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So unterscheidet man im Groben den Krieger, den Gelehrten, den Heiler und den Abenteurer. Auch im Spiritismus spricht man von bestimmten Seelenarchetypen, die ihre volle Entfaltung durch Reifungsprozesse im Reinkarnationszyklus erreichen. Die Figur eines magischen Vogels (wie der Phönix), ist nicht nur aus der ägyptischen und der griechischen Mythologie bekannt, sondern auch aus der nordamerikanischen, indianischen Tradition. Bei Rowling symbolisiert der Donnervogel ähnlich dem indianischen Spiritismus, die Manifestation des großen, göttlichen Geistes – eine Art Vermittler zwischen der Welt der Götter und der Menschen. Die Hexenprozesse in und um die Stadt Salem in Neuengland fußen auf tatsächlichen historischen Begebenheiten aus dem 17. Jahrhundert, die über mehrere Monate anhielten und eine blutige Spur hinterließen. Ebenso weist auch das Leitmotiv in Rowlings fantastischer Geschichte eine gewisse Berechtigung auf: Nämlich, dass in Großbritannien die „Magier“ eine meist akzeptierte Stellung innerhalb der Gesellschaft innehaben. Tatsächlich ist es in diesem Land heutzutage nichts Außergewöhnliches, dass mediale Geistheiler als etablierte Helfer zusammen in einer Praxis mit herkömmlichen Ärzten arbeiten.

Der nächste Teil der geplanten Trilogie soll im Jahre 2018 in die Kinos kommen und das Fantasy liebende Publikum begeistern! #Kino