Vor einigen Monaten wurde der ARD-Dauerbrenner bis 2019 verlängert. Die Fans der "Lindenstraße" jubelten. Lange war es nämlich keineswegs klar, ob die ARD verlängert. Doch die Jubelrufe sind mittlerweile verstummt. Spurensuche. Warum ist das so? Warum kritisieren die Zuschauer die Macher so stark. Vor allem in Foren und auf Facebook wird man fündig. Seit Wochen sind die Themen "Transgender" und "Flüchtlinge" ein heißes Eisen. Anfangs noch akzeptiert, ziehen sich diese Handlungsstränge aber mittlerweile wie Kaugummi.

Transgender-Story stößt immer mehr auf Kritik

Vor allem die Transgender-Geschichte um den Charakter Marek (Sunny) sorgt für teils heftige Reaktionen.

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Martin Walde, er spielt die Figur Marek, kommt bei einer Vielzahl von Zuschauern nicht gut an. Marek sieht sich im falschen Körper und will nun als Frau leben. Die Zuschauer kritisieren hier vor allem, dass Marek zu muskulös sei, er sehr unnatürlich aussieht als Frau usw. Hauptsächlicher Kritikpunkt ist aber, dass sich diese Story nun schon Monate zieht, so lange, wie eigentlich kaum ein Handlungsstrang zuvor. Teilweise wird in den einschlägigen Gruppen sogar unter der Gürtellinie beleidigt, auf Zitate möchte der Autor deswegen hier verzichten.

Auch "Jamal" kommt nicht mehr gut an

Außerdem ist das Thema "Flüchtlinge" derzeit sehr präsent in der Serie. Für viele zu sehr. Das Problem für viele ist, dass die #Lindenstraße nicht mehr so erzählt wird, wie noch bspw. im letzten Jahr. Der Flüchtling Jamal wurde von der Ärztin Iris Brooks und ihrem Freund Alexander Behrend in deren Wohnung aufgenommen.

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Auch dieses Thema zieht sich seit Wochen wie Kaugummi. Wenn man die Vorschauen liest, ist mit einem Ende dieser Story auch noch lange nicht zu rechnen. Die Zuschauer sind, um es einfach zu sagen, genervt.

Das dies nicht von der Hand zu weisen ist, zeigt auch eine Quotenanalyse des Online-Magazins "Quotenmeter.de". Diese besagt, dass vor allem im vierten Quartal 2016 ein Quotenknick bei der "Lindenstraße" zu verzeichnen ist. Ein Warnsignal, welches die Macher in Köln bei der GFF (Geißendörfer Film-und Fernsehproduktion) und beim WDR sicher aufgenommen haben. Hier kann man nur hoffen, dass man gegensteuert. #TV