K.O. Tropfen sind wohl eine der mittlerweile gängigsten Mittel, Frauen zu Vergewaltigungs- und Männer zu Raubopfern zu machen.

Was im Internet frei verfügbar als Felgenreiniger verkauft wird, missbrauchen immer mehr Täter, um sich gänzlich wehrlose Opfer zu suchen. Die Substanz ist nicht herauszuschmecken und durch ihre farblose und wässrige Konsistenz bleibt sie oft unbemerkt im Getränk. Was bleibt ist ein sogenannter Blackout und im besten Fall ein ungutes Gefühl, was geschehen ist.

Meistens jedoch werden Frauen vergewaltigt und Männer ausgeraubt.

Im Dezember 2014 starb sogar in Bamberg ein 27-Jähriger an einer Überdosis, da er unwissentlich eine zu große Menge aus einer Flasche, die auf einer Hausparty herumstand, trank.

Werbung
Werbung

Der Besitzer der Flasche wurde wegen Mordes angeklagt. Dies ist nicht der einzige und sicher auch nicht der letzte Todesfall.

Auch Dschungelcampbewohnerin und Bachelorteilnehmerin wird Opfer

Angelina Heger musste schmerzlich erfahren, dass man auch als C-Promi auf einer Promiparty vor den Teufelstropfen nicht sicher ist. Im Juli 2015 wurde sie im Laufe des Abends schnell unkontrollierter, hemmungslos, verlor ihre Selbstbeherrschung. Zum Glück erkannte ihre Mutter die Situation und brachte die heute 24-Jährige sofort nach Hause.

Außer ein paar Schrammen im Gesicht,die durch einen Sturz zustande kamen, kam sie unbeschadet davon. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Täter freie Bahn gehabt hätte.

Psychische Folgen meist schlimmer als körperliche Schäden

Da der sogenannte Blackout typisch für den Konsum der Vergewaltigungsdroge ist, ist das Gefühl, nicht zu wissen, was passiert ist, meist das schlimmste Überbleibsel der Nacht ohne Erinnerung.

Werbung

Viele Frauen wissen, dass sie vergewaltigt wurden, doch wissen weder, wie, wo noch von wem.

Dieses Gefühl der Machtlosigkeit richtet große psychische Schäden, da viele Frauen immer den Gedanken im Hinterkopf haben, dem Täter direkt gegenüber stehen zu können und ihn nicht erkennen!

Auch darum ist die Aufklärungsquote erschreckend gering. Hinzu kommt, dass die Substanz GHB/GBL nach 12 Stunden bereits komplett vom Körper abgebaut wurde. Wenn die Opfer also wieder zu Bewusstsein kommen, ist es meist schon zu spät.

Auch Angelina denkt bis heute viel an den besagten Abend und trinkt nur noch aus Flaschen, bei denen sie sehen konnte, wie sie geöffnet wurden und meidet offene Getränke.

Was tun, um sich zu schützen?

Um nicht selbst Opfer eines solch feigen und hinterhältigen Täters zu werden, sollten Sie Getränke niemals unbeaufsichtigt lassen und nichts von Fremden annehmen. Wenn es jedoch schon zu spät ist und man merkt, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie sich sofort ins Krankenhaus bringen lassen und gegebenfalls die Polizei benachrichtigen. #k.o. #Liquid Extasy #Dschungelcamp