Wie die BILD in ihrer aktuellen Onlineausgabe schreibt, habe der Kandidat Jens Büchner für die Staatssicherheit - kurz #Stasi - in der ehemaligen DDR (Deutsche Demokratische Republik) gearbeitet. Für unsere jüngeren Leser, die mit der DDR nix mehr fangen können: Die Stasi war die geheime Polizei der damaligen DDR. Sie unterlag keiner juristischen Kontrolle und konnte Verhaftungen vornehmen. Die Stasi beschäftigte unzählige Spitzel und Mitarbeiter im Land. Dazu gehörten Nachbarn, Freunde, Kinder und Familienmitglieder von angeblich Verdächtigen. Heute ist es bewiesen, dass die Stasi teils unter Folter Geständnisse erzwang und gegen zahlreiche Menschenrechte verstoßen hat.

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Einfache Mitarbeiter, die auch unter Druck die Arbeit für die Stasi annehmen mussten, wussten häufig wenig bis gar nichts von den grausamen Methoden der Stasi.

Jens schweigt im Camp

Die Kollegen der BILD hinterfragen nicht ganz unbegründet, warum Jens im Camp von seiner Stasi-Vergangenheit bisher immer noch nicht gesprochen hat. Die Zeitung kritisiert, dass der 47-Jährige lieber von seinem Knie-Leiden oder den acht Kindern erzählt; mimt quasi das Unschuldslamm. Dabei wäre Jens' Geständnis zu seinem dunkelsten Geheimnis gerade für viele Ex DDR-Bürger sehr wichtig. Jens hätte die einmalige Chance mit der Stasi-Mitarbeit vor einem Millionenpublikum reinen Tisch zu machen. Doch offenbar will er das nicht. Was verbirgt er nur?

1989 Beförderung zum Unterfeldwebel

Weiter beschreibt BILD noch einmal die Laufbahn von Jens.

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Im Jahr 1988 erfolgte laut der Zeitung die Einstellung im "Ministerium für Staatssicherheit", damals in der Bezirksverwaltung Halle an der Saale, in der Kreisdienststelle Gräfenhainichen. Büchner sei dem Wachregiment "Feliks Dzierzynski" zugeteilt worden. Jens soll im Februar 1989 zum Unterfeldwebel befördert worden sein. Etwas süffisant fragt die Zeitung nach, ob Jens nicht auch im Urwald seine Feinde ausspäht und Stasi-Taktiken nutzt, um an die Dschungelkrone zu kommen. BILD entlarvte 2014 exklusiv den Stasi-Skandal um Jens Büchner und hatte die Akten veröffentlicht (Screenshot Bild 2). Die Autorin meint: Zweite Chance für Jens, ja. Dschungelkönig aus Respekt vor den Opfern des DDR-Regimes, nein!

Gestern war Jens Büchner Wackelkandidat. Konnte sich aber behaupten, stattdessen musste Gina-Lisa Lohfink das Camp verlassen.

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" kommt wieder um 22:15 Uhr live bei #RTL. Rund um die Uhr ist die Show abrufbar bei der RTL App "TV Now".

Fotos: RTL / Screenshot BILD (Onlineausgabe: 23.01.2017)

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