Jackson Lynch aus Australien und Patrick Thompson aus England sind Musiker und Freunde, die ich getroffen habe, als sie mit ihrer Band The Prowlers im Lost Weekend, meinem Lieblingscafé in #München aufgetreten sind. Sie sind nicht nur in der Musikszene sehr bekannt, sondern helfen auch anderen Musikern, indem sie ihnen eine internationale Plattform namens Munich Sessions zur Verfügung stellen.

Blasting News: Hey ihr Beiden! Wie kam euch die Idee für die Munich Sessions?

Patrick: Wir beide haben viele Musikerfreunde und bemerkten eine Lücke in München, was unbekanntere Bands angeht, die zum ersten Mal auftreten. Auf dieser Idee basieren die monatlichen Munich Sessions.

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B N: Warum seid ihr nach München gezogen?

Jackson: Ich habe Australien verlassen als ich 18 war und bin viel gereist. Dann besuchte ich das Oktoberfest und verliebte mich sofort in die Stadt. Damals lebte ich in England und beschloss nach München zu ziehen.

Patrick: Ich habe in England vier Jahre #Musik studiert. Vor fünf Jahren zog ich wegen einem Mädchen nach München. Ich fand neue Freunde und entschied mich zu bleiben.

B N: Wie habt ihr euch kennengelernt?

Jackson: Das war ein komischer Zufall. Die Freundin, wegen der Patrick nach München zog, war auch mit mir befreundet. Später gründeten wir unsere eigene Band The Prowlers mit einem anderem Freund. Wir traten viel in verschiedenen Pubs und Locations in Deutschland auf. Das inspirierte uns dazu ein eigenes Musikevent zu organisieren und lokale, sowie internationale Künstler zu unterstützen.

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B N: Ihr trefft ständig neue Musiker. Wie entscheidet ihr wer bei den Konzerten spielt?

Jackson: Tatsächlich bekommen wir unzählige Anfragen- etwa vier bis fünf pro Tag. Manchmal ist es etwas schwierig die richtigen Leute auszuwählen. Wir würden gerne jedem eine Chance geben und sind immer bereit von neuen Musikern zu erfahren. Wir haben eine große Datenbank und experimentieren mit verschiedenen Genres. Manchmal haben wir Bands, die von weit her kommen und recht bekannt sind, wie die australische Band Boo Seeka. Wir helfen sie auch in Europa bekannter zu machen.

Patrick: Letztenendes geht es um die Live-Auftritte und wie die Zuschauer reagieren. Für uns ist es wichtig eine große Bandbreite an Musik anzubieten und Texte, denen sich jeder nahe fühlt.

B N: Was ist der Unterschied zwischen Munich Sessions, Sunday Sessions und Flat Sessions?

Patrick: Munich Sessions ist eine monatliche Show und der Name unserer Firma. Sunday Sessions und Flat Sessions (siehe Youtube) sind alles Zweige des selben Baums.

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Sunday Sessions ist eigentlich sowas wie eine kleinere Version von "MTV Unplugged Concerts", die in den 90ern sehr bekannt waren. Sehr intim und entspannend. Perfekt für den Sonntag Nachmittag.

B N: Plant ihr auch Konzerte im Freien im Sommer?

Jackson: Ja, zum Beispiel ein #Charity Konzert im Juli für "Musik schafft Heimat" in der Glockenbachwerkstatt, aber unser wahres Zuhause ist das Lost Weekend, weil es sehr zentral liegt und ein idealer Ort ist für jeden Musik- und Kunstliebhaber. Im April planen wir ein Farmstudio in Kroatien, wo The Ocelots eine neue EP aufnehmen werden.

B N: Klingt super. Was ist mit eurer eignen Platte, die bald erscheint?

Jackson: Es ist eine Zusammenstellung einiger Künstler, die 2016 aufgetreten sind. Die Release Party ist im Januar. (Für Details siehe Facebook). Die Vinyl verkaufen wir im Lost Weekend und bei den Munich Sessions.

Patrick: Im Oktober wird es ein Konzert zum Thema Brustkrebs geben, wo nur weibliche Künstler auftreten.

B N: Für 2017 habt ihr einen speziellen Rabatt für Musik Fans oder?

Jackson: Das stimmt! Wir bieten einen Jahrespass an mit T-Shirt, Stofftasche und Eintritt für 24 Konzerte. Bei zwei Konzerten im Monat ergibt das 60 Bands für nur 160 €. Ihr bekommt auch einen Rabatt für Spezialevents wie Boo Seeka. Besucht uns bei Instagram und auf unserer offiziellen Webseite. Auf unserem Blog erfahrt ihr von unseren Erfahrungen und Aktionen.

B N: Danke für das Interview! Bis bald bei den Munich Sessions!