Der Sänger #Menowin Fröhlich wurde am vergangenen Montag vom Amtsgericht Heidelberg zu einer Haftstrafe verurteilt. Das Gericht warf dem 29-Jährigen das Fahren ohne Führerschein unter Drogeneinfluss vor und verhängte die Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Das bedeutet: Bei Rechtskraft des Urteils fährt Menowin wieder ein. Strafverschärfend wirkte sich aus, dass Fröhlich einschlägig vorbestraft ist und zu dem ein anderes Verfahren wegen Diebstahl noch mit eingeflossen ist. Ebenfalls erschien Menowin zunächst zum ersten angesetzten Prozesstag nicht. Es wurde - wie in solchen Fällen üblich - Haftbefehl erlassen.

Attest reichte nicht aus

Nun spricht Menowin in der aktuellen Ausgabe der BILD zu dem Urteil.

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Zunächst erklärt der Sänger, er habe nicht unentschuldigt beim Prozess gefehlt, sondern war krankgeschrieben. Das Attest habe aber der Richterin nicht ausgereicht. Diese Aussage verwundert schon, denn eigentlich ist auch jedem Strafverteidiger bekannt, dass eine Krankschrift grundsätzlich nicht vor einem Gerichtstermin schützt. Wenn ein Gericht den Angeklagten für verhandlungsfähig erklärt, hat man anzutreten - ohne Widerrede! Das gilt auch für Fröhlich. Am Montag wird der #DSDS-Sänger, wie er nun ankündigt, in die Berufung gehen. Sein gutes Recht. Das bedeutet: Menowin fechtet das Urteil an und ist damit noch nicht rechtskräftig zum Gefängnis verurteilt. Menowin hält nach seiner Auffassung die Strafe für zu hoch.

Menowin gesteht einen Suizid-Versuch mit Drogen

Menowin erklärt im Interview, dass er seit drei Monaten keine Drogen mehr nimmt, räumt aber ein, dass er ein Problem mit Drogen habe.

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Er hoffe deshalb, dass bei der Berufung das Gericht Nachsicht mit ihm habe. Im Gegenzug wolle sich Menowin in eine Einzugsklinik begeben und sich strengen Kontrollen unterziehen. In BILD gesteht er, dass er sich im November 2016 in einem Berliner Hotel das Leben mit einer Überdosis Drogen nehmen wollte. Man habe ihn später zittrig im Hotelbett gefunden und dann zu seiner Pflegemutter gebracht. Die Zeitung hinterfragt, warum man diesmal Menowin glauben sollte, wo er schon so oft schon Besserung lobte. Selbstreflektierend erzählt Menowin, dass er, wenn er nicht in der Öffentlichkeit stand, Selbstzweifel hatte und immer wieder rückfällig wurde. Die Autorin meint: Menowin, krieg' bitte Dein Leben auf die Reihe! #Kriminalität