Bei den Sunday Sessions (organisiert von den Munich Sessions) lernte ich ganz spontan den in München wohnenden Irischen Singer/Songwriter John Dunne kennen. Auch unser Interview fand ziemlich spontan statt. Anscheinend ist John Donne ein sehr spontaner Mensch.

Blasting News: Hey John! Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses Interview genommen hast, obwohl Du so beschäftigt bist mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten für den St.Patricks Day diesen Sonntag!

John Dunne: Hey, schön Dich wiederzusehen. Das stimmt. Ich bin tatsächlich ziemlich beschäftigt. Es gibt viel zu organisieren für die St.Patricks Day Parade am Sonntag.

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Ich fühle mich auch geehrt dieses Jahr Zeremonienmeister zu sein. Außerdem muss ich noch ganz viel grüne Kleidung, Dekorationsgegenstände und andere Sachen einkaufen gehen.

Blasting News: Das klingt doch super. Viel Glück! Als ich Dir damals nach dem Konzert gesagt habe. dass Du und Deine Musik mich an Damien Rice erinnern, warst Du etwas überrascht. Darf ich fragen weshalb?

John Dunne: Das ist eine sehr gute Frage. Allein die Tatsache im gleichen Satz erwähnt zu werden, wie Damien Rice ist schon ein riesiges Kompliment für mich. Ich persönlich würde mich nicht mit ihm auf eine Stufe stellen, aber meine Mutter sagte mal "Nimm ruhig immer Komplimente an". Also... vielen Dank!

Blasting News: Was steht als nächstes an?

John Dunne: Noch diesen Sommer wollen meine Band 'Malon Way' und ich eine LP oder ein Album herausbringen.

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Wir werden sie in München aufnehmen. Ich hoffe, dass es bald Solo-Akustik und Band-Versionen meiner anstehenden Arbeit gibt. Gerade aber nähere ich mich meinem 30. Geburtstag und ich habe das Gefühl, dass ich in künstlerischer Hinsicht am Altern bin. Ich bin definitiv ein 'Spätzünder'.

Blasting News: Es tut mir Leid das sagen zu müssen aber einige der Lieder, die Du während den 'Sunday Sessions' zum Besten gegeben hast kamen mir etwas deprimierend vor... besonders 'Anxiety and Love' und 'Father'. Gerade 'Father' hat mich fast zum Weinen gebracht, weil mein eigener Vater vor zwei Jahren an einer plötzlichen Herzattacke gestorben ist.

In welcher Hinsicht nutzt Du die Musik als ein therapeutisches Mittel um emotionalen Schmerz und Herausforderungen im Leben zu bewältigen?

John Dunne: Nach Außen hin war ich immer der 'Happy-go-Lucky' -Typ und ich denke, dass ich viele Jahre lang nicht so ehrlich mit mir selbst gewesen bin. Deshalb habe ich auch jahrelang nie so etwas wie einen 'glücklichen Song' geschrieben.

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Aber später habe ich dann eine sehr wichtige Lektion im Leben gelernt und die heisst, dass man sich so akzeptieren und lieben sollte wie man ist.

Blasting News: Vielen Dank, dass Du so persönliche Einzelheiten Deines Lebens mit uns teilst. Das ist im Übrigen auch das was ich am ehesten an Dir und Deiner Musik bewundere: sie ist authentisch und ehrlich.

Jetzt aber nicht rotwerden, okay? Ich weiß wie schwer es für Dich ist Komplimente zu akzeptieren.

Kommen wir nun also zur letzten Frage: Bist Du gerade verliebt?

John Dunne: Ja..., nächste Frage,... bitte...

Blasting News: Haha, habe ich es doch gewusst! Sonst noch etwas was Du gerne den Lesern mitteilen möchtest?

John Dunne: Ich bin gerade einfach ziemlich aufgeregt was die Zukunft angeht- sowohl in musikalischer Hinsicht als auch allgemein betrachtet. Ich hoffe, dass ich mehr Liebe verbreiten kann als Depressionen.

Blasting News: Vielen Dank für das Interview! Wir sehen uns dann am Sonntag beim 'St.Paddies Day'! #Music #Munich #JohnDunne