Im Heidenheimer Mordfall Maria #Bögerl hat die Polizei nach der gestrigen Aktenzeichen-Sendung einen Verdächtigen festgenommen. Er soll gegenüber Zeugen den Mord zugegeben und mit Tatdetails geprahlt haben.

Zwei Männer hatten im Juli letzten Jahres mit ihrem Handy ein Gespräch mit dem jetzt Verhafteten aufgezeichnet. Dieses wurde gestern in der Sendung und am Mittwoch auf der BKA-Seite der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Aufgrund des Tonmitschnittes hatte ein Aktenzeichen-Zuseher einen Mann erkannt und Angaben über dessen Aufenthaltsort gemacht.

Es könnte sich tatsächlich um den Täter handeln

Gegenüber den beiden Zeugen behauptete der Verdächtige, Maria Bögerl vor sieben Jahren erstochen zu haben.

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Das Gespräch an einer Bushaltestelle im Sauerland, hatten die zwei Männer geistesgegenwärtig im Sommer vergangenen Jahres aufgezeichnet. Volltrunken und in breitem Schwäbisch spricht der Mann unter anderem über die mutmaßliche Tatwaffe: Ein Messer der Firma Aitor. Für die Polizei ist dies „eindeutig Täterwissen“, zumal er neben der Marke auch noch den genauen Messertyp nennt. Weiterhin behauptet der mutmaßliche Täter in der Aufzeichnung aus Ochsenberg zu stammen, ganz in der Nähe des Ortes, in dem die Bankiersfrau Maria Bögerl damals mit ihrer Familie lebte und gekidnappt wurde. Gefunden hatte man die Leiche in einem Waldstück zwischen Niesiez und Nietheim.

Täter verlangt 300 000 Euro

Die Übergabe der geforderten 300 000 Euro Lösegeld, an einer Behelfsausfahrt der A7, scheiterte damals. Bögerls Ehemann geriet inzwischen fälschlicherweise unter Tatverdacht.

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Er beging ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Selbstmord.

Zahlreiche Hinweise durch den Aktenzeichen-Beitrag

Auch Dank des gestern Abend veröffentlichten Phantombildes und zahlreicher Hinweise nach der TV-Sendung #Aktenzeichen XY, konnte der Verdächtige am frühen Morgen festgenommen werden. Dies hat das BKA mittlerweile bestätigt.

7 Jahre wurde ermittelt

In den letzten 7 Jahren gingen bereits 10 000 Hinweise ein. 7000 DNA-Proben wurden seitens der Ermittlungsbehörden in dieser Zeit genommen. Zu einem Ergebnis hatte dies bis zur gestrigen Sendung nicht geführt. Deshalb kritisierten die Kinder der Bögerls die Arbeit der Polizei zuletzt scharf. Für die Familie bleibt zu hoffen, dass es sich bei dem jetzt festgenommenen Verdächtigen auch tatsächlich um den Täter handelt.

Bislang keine heiße Spur im Fall der vermissten Studentin Malina Klaar

Eine neue Spur, im Fall der am 19.März 2017 in Regensburg auf dem Heimweg von einer Techno-Party verschwundenen #Malina, hat sich bislang noch nicht ergeben. Auch ihr Fall war Teil der gestrigen Aktenzeichen-Sendung. Nach der Ausstrahlung hat die Polizei Regensburg nur wenige Hinweise erhalten.

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