Er ist der Sohn (aus einer morganatischen Heirat) des Kaisers Bindusahra von Magadha, eines der mächtigsten Herrscher Indiens. Man schreibt das Jahr 290 v. u. Z. Die Zeit der großen Krieger und Lebensreformer in Europa, Nordafrika und Asien.

Unschuldig bestraft und erniedrigt

Der gute und edle Junge samt seiner Mutter wurde durch fast alle Ehefrauen seines Vaters ohne Grund verhasst, oder… Sie haben doch ein Grund! Die beiden sind wunderschön, haben die reinsten Herzen in der Welt und dienen nur der ewigen Sonne. Die meisten Leute am Hof lieben sie dafür, aber die faulen und machtgierigen Kronprinzen sowie ihre Mütter werden neidisch.

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Tag für Tag unschuldig und krumm verfolgt, erregt der nette und ernste Jüngling Mitleid bei allen guten Leuten am Hof.

Vaterland, Menschlichkeit, Freundschaft

Dann gewinnt er die Freundschaft und somit die Hilfe des großen Denkers und Staatsmanns Chanakya (Aussprache: tscharnoka). Dieser richtig fromme und kluge Priester sieht bald ein, dass Ashoka auch sehr fleißig sowie allseitig begabt, und seine Mutter eine wahrhaft fromme Frau ist. Infolgedessen trifft der einflussreiche Priester die Entscheidung zu versuchen den Kaiser Bindusahra davon zu überzeugen, dass dieser Knabe ein viel besserer Thronfolger wäre.

Die Geburtsstunde Siegfrieds

Der kaiserliche Vater ist weder schlecht noch dumm und weiss die klugen Ratschläge zu schätzen. Schließlisch lässt er sich überzeugen und ernennt Ashoka zum Kronprinz.

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Dadurch aber werden die Hofkabalen erst richtig entfacht und Chanakya wird bestialisch ermordet. Er wurde dem armen Jungen zum Vater, weil Bindusahra ein übertrieben strenger Mann ist, der sich nur selten etwas sagen lässt. Nach dem quallvollen Tod seines Meisters, der sich als Märtyrer für sein Volk aufgeopfert hat, brüllt der Jüngere aus Verzweiflung und schwört Rache. Das wunderbare Schwert, das ihm sein Vater und Kaiser geschenkt hat, wird sozusagen zu seinem neuen Freund.

Die Brunhilde eilt zur Hilfe

Als Erzmeister im Nahkampf kann er sogar eine ganze Truppe Soldaten ins Jenseits befördern, blieb aber edel und gut, und deshalb warnt er jedes Mal zuerst seine Feinde, damit sie ihr Unwesen zu treiben aufhören; diese aber lachen ihn aus. Vor allem aber ermorden und verfolgen sie weiterhin das gemeine Volk und der unerschrockene Prinz bringt dann sogar Drachen um, um die Unschuldigen in Schutz zu nehmen (9 bis 15 Minute, mit Kaurwaki als Walküre):

Während des langen und blutigen Kampfes im Königreich Kalinga steht das Volk auf seiner Seite auf, und er erobert das Herz seiner zukünftigen Ehefrau, der kalingischen Prinzessin Kaurwaki (Auss.: chorwaki).

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Diese wird zu einer Brunhilde, die der indische Siegfried, durch Feinde betrogen, zehn Jahre später verraten wird. Das ist aber noch nicht das Ende der wunderbaren Fernsehserie mit ihrer wundervollen Musik sowie prächtigen Farben.

Ashok Banker – Indien und Europa

Ashok Kumar (auf Hindi: der Prinz) Banker, der Namensträger des großen Kaisers, wurde in einer christlich geprägten Familie in Bombay durch seine britische Großmutter erzogen. Seine Muttersprache war Englisch und erst als Schüler hat er Hindi, Urdu und Farsi erlernt. Er hat die ganze #Geschichte sowie Mythologie Indiens auf mehreren Sprachen sehr genau studiert. Schon als vierzehnjähriger war er sehr ernst, fleißig und wurde zum erfolgreichen Schriftsteller. Als Drehbuchautor und Produktionsleiter hat er diese indische Siegfried-Fernsehserie, Chakravartin Ashoka Samrat, weitgehend mitgestaltet.

Das unheimliche Indien?

Wir haben in Deutsch, Polnisch. Russisch, Englisch usw. Worte, die sich auf Sanskrit und damit auch auf die Hindi-Sprache zurückzuführen lassen. Letztere ist indogermanisch, ihre Aussprache aber weitgehend slawisch, und bei dem Namen Ashoka/Aśoka ist sie eindeutig Polnisch. Wir haben mit #Indien, im Grunde genommen, wichtige religiöse und politische Werte gemeinsam und sind natürliche Verbündeten im Kampf um Weltkultur gegen die Barbarei. Es wird wahrhaftig Zeit, dass die Europäer über Indien wieder zumindest soviel wissen wie es bei Richard Wagner der Fall war.

#Fernsehserien