Nachdem es massive Kritik an der Kandidatenauswahl aus dem Recall gegeben hatte, sah sich Fernsehsender RTL gezwungen, ein Zuschauervoting einzuführen. Dabei durfte das Publikum darüber abstimmen, welcher der beiden bereits ausgeschiedenen Kandidaten bei den Liveshows wieder dabei sein sollte. Der 54-jährigen Alfonso Williams aus Wiefelstede bei Oldenburg konnte sich gegen den 25-jährigen Benjamin Timon Donndorf durchsetzen. Die Entscheidung ist ein echter Gewinn für #DSDS.

Alphonso – der neue Liebling der Liveshows

Die dritte Liveshow stand unter dem Motto „Filmhits". Erneut konnte Alfonso Williams auf ganzer Linie überzeugen, sich in kürzester Zeit sogar zum #Publikumsliebling emporsingen.

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Der stets gut gelaunte Mann hat Musik im Blut, das beweist er mit Stimme und Rhythmusgefühl. letzte Woche bekam er Standing Ovations für seine "Car Wash"-Darbietung. Auch diesen Samstag begeisterte er die Zuschauer an den Bildschirmen und im Saal genauso wie die Jury. Alfonso legte mit "Disco Inferno" von The Trammps aus "Saturday Night Fever" nicht nur einen professionellen Auftritt hin, es gelang ihm sogar, das schüchterne Kandidatenküken Noah Schärer (16) aus der Reserve zu locken. An der Seite des großen Mitstreiters wuchs Noah über sich hinaus.

Die Jury-Plänkeleien machten Spaß

Der Jury zuzuhören, war ebenfalls kurzweilig. Mittlerweile ist das Team Bohlen/Michelle/H.P. Baxxter/Shirin David bestens aufeinander eingespielt. Man schmierte sich nicht nur Honig ums „Maul“, sondern äußerte faire Kritik, wenn sie angebracht erschien.

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Alle vier waren schlagfertig, gut gelaunt und häufig so stark auf sich selbst konzentriert, dass Moderator Oliver Geissen sie dezent, aber unnachgiebig daran erinnern musste, dass das Programm weitergehen sollte. Der spontane und witzige Schlagabtausch machte richtig Spaß. Insgesamt kam die Jury ohne verbale Attacken und Verletzungen der Kandidaten aus, was bei DSDS keine Selbstverständlichkeit und durchaus lobenswert ist.

Nervige Werbepausen sind ermüdend

Die Sendung könnte durchaus spannender sein, wären da nicht die endlos langen Werbepausen. Die werden zwar stets als kurze Unterbrechung angekündigt, dauern aber in Wirklichkeit mindestens 8-9 Minuten. Die Zeit gähnender Langeweile zu überbrücken, fällt vielen Zuschauern schwer. Wer einmal weggezappt hat, verliert die Lust, zum Format zurückzukehren. Da kommt ein werbefreier Spielfilm aus Hollywood doch ganz anders rüber. RTL wäre gut beraten, das Konzept etwas anders zu gestalten. Dann schauen vielleicht auch Zielgruppen zu, die man bisher noch nicht für sich begeistern konnte.

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