#Jack Nicholson, der Mann mit dem diabolischen Grinsen, wird heute 80 Jahre alt. Sein Alter sieht man ihm kaum an. Obwohl es in den vergangenen Jahren etwas ruhiger um den Ausnahmeschauspieler geworden ist, bleibt er präsent wie kein anderer. Über sein Privatleben gibt er nichts preis. Nicholson lebt extrem zurückgezogen in Los Angeles.

Augenbrauen und Grinsen – ein faszinierendes Duo

Auch im fortgeschrittenen Alter hat der Frauenschwarm nichts von seiner umwerfenden Ausstrahlung eingebüßt. Fünf Kinder von vier Frauen und etliche Liebschaften sind das Resultat seiner erotischen Anziehungskraft. Angeblich hatte Nicholson jedoch nur eine große Liebe, Schauspielerkollegin Anjelica Huston, mit der er 17 Jahre lang verheiratet war.

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Seine Casanova-Attitüde bedeutet jedoch das vorzeitige Ende der Ehe, aus der zwei Kinder hervorgingen.

12 Oscar-Nominierungen – dreimal hat's geklappt

Nicholsons Karriere begann 1969 mit Dennis Hoppers Film "Easy Rider", doch seine Paraderollen waren Psychopathen und Detektive. Weltbekannt wurde er durch seine Rollen in „Shining“ und "Einer flog über das Kuckucksnest" - der Film, der auch Michael Douglas berühmt machte. Eine seiner größten Filmrollen war die des Privatdetektivs Jake Gittes im Roman Polanskis Film-Noir "Chinatown" von 1974. Gittes wird im Los Angeles der 1930er Jahre in einen Strudel aus Korruption und Gewalt hineingezogen. Diese Figur war wie gemacht für den Schauspieler, der so herrlich undurchdringliche Mienen aufsetzen kann. Im Film "Eine Frage der Ehre" glänzt Jack Nicholson neben Tom Cruise als Colonel Jessup.

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Obwohl nur als Nebenrolle besetzt, stiehlt er allen anderen die Show.

Auf seine Mutter lässt er nichts kommen

Längst ist der Schauspieler eine lebende Legende. Er verkörperte zahlreiche Kultfiguren der amerikanischen Filmgeschichte, schenkte Drehbuchfiguren durch seine charakteristische Spielweise unvergesslicher Züge.

Von sich selbst behauptet er, unkompliziert und gerne zu Späßen aufgelegt sein. Ganz anders das Filmimage, das ihm Regisseure auferlegten. Der Mann, der schon früh große Begeisterung für Hollywoods Filmindustrie zeigte und in der Schule aufgrund seiner Begabung eine Klasse übersprang, stammt aus armen Verhältnissen. Bis heute ist er voll des Lobes für seine Mutter, die Frau, die er viele Jahre lang für seine Schwester hielt. Sie habe ihn selbst dann gelobt, als er als Tellerwäscher arbeitete, erklärte Nicholson in einem Interview. Als die damals 17-Jährige ungewollt schwanger wurde, hielt man die "Familienschande" wohlweislich geheim. Erst 1976, zwölf Jahre nach ihrem Tod, erfuhr Nicholson seine wahre Herkunft.

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Man hört wenig von Jack Nicholson. Doch die Gerüchteküche brodelt noch immer, wenn es um seine Pläne geht. Manche Blätter erklärten sogar, der Grund für seine Zurückgezogenheit sei eine Demenzerkrankung. Alles Schwachsinn, er habe ein Gehirn wie ein Mathematiker, war Nicholsons Antwort. Er habe einfach keine Lust mehr zu spielen, seinen einstigen Ehrgeiz abgelegt. Ob er trotzdem noch einmal vor die Kamera tritt? Es wird gemunkelt, dass er im US-Remake der Komödie „Toni Erdmann“ mitwirken soll. Mal sehen, was an diesem Gerücht dran ist. Vorerst gratulieren wir herzlich zum 80. Geburtstag!

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