Wenn ich so meinen Kollegen über die Schulter schaue, frage ich mich schon, ob sie auf dem Handwerk der Achtziger stehen geblieben sind. Ok, nicht alle, aber leider sehr viele. Da baut man teure Holzterrassen, leider auch aus Tropenholz (fast egal, aber ein anderes Thema) und macht einen Unterbau aus den Achzigern oder noch früher. Sparen bis der Arzt kommt, oben hui unten pfui.

Unterbau aus den Achtzigern

Da werden dann Platten oder Kantensteine zur Stabilation der Holzkonstruktion genommen, die Zwischenräume mit Vlies und Kies ausgefüllt. Damit soll dann verhindert werden, dass das Unkraut durchwächst und das Wasser ablaufen kann.

Werbung
Werbung

Leider ist das Gegenteil der Fall. Das Unkraut wächst trotzdem mit der Zeit von unten oder durch Flugsamen von oben der Kies und das Vlies dient als Wasserspeicher (es läuft nicht schnell genug ab und das Vlies speichert das Wasser), also eine perfekte Unterlage für den Pflanzenwuchs.

Durch das Vlies bekommt man jetzt noch das Problem, dass die feinen Wurzeln des Unkrautes sich so an das Vlies "festkrallen", dass man es kaum entfernt bekommt. Somit bleiben immer Reste und mit der Zeit hat man unter seiner schönen teuren #Holzterrasse einen ungewollten Grünwuchs. So ist der Stand zu diesen Unterbau.

Was kann die Lösung sein?

Modern: Ein Unterbau aus einem #Einkornbeton.

Was ist denn Einkornbeton? Einkornbeton besteht aus 2/5 Natursplitt im Mischverhältnis 1:5 mit Zement. Es wird mit dem feuchten Splitt per Hand gemischt.

Werbung

Der Vorteil dieses Unterbaus ist, dass das komplette Fundament so stabil ist, dass es keine zusätzliche Montierung benötigt. Damit das Wasser sofort versickern kann, sollte der Untergrund darunter aus einem schweren Boden (Lehm,Ton, etc.) bestehen. Dies dazu, dass der Einkornbeton als "Auffangbecken" dient, woraus das Wasser langsam versickern kann. Die Struktur des Einkornbetons verhindert, dass sich dort irgendwelche Samen ansiedeln können.

Zudem kann dies auch als Zwischenlösung der Terrasse dienen im Falle dass es Lieferschwierigkeiten des Holzes geben sollte. Die Verrottung der Holzunterlattung wird es auch nicht geben, da absolut kein Wasser dort verbleiben wird. Alles in allen ist dies eine sehr saubere Lösung mit sehr vielen Vorteilen gegenüber den Oldschool-Varianten.

Wenn euch der Artikel gefällt dann teilt ihn doch bitte. Danke.