61 Jahre ist eine lange Zeit, um möglichst viele erfolgreiche Sänger hervorzubringen. Eine erfolgreiche Plattform ist der Eurovision Song Contest, der allein 2017 7,76 Millionen Deutsche vor den Fernseher lockte.

Angefangen hat alles im Jahre 1956 mit gerade einmal sieben Ländern. Lys Assia war die erste Gewinnerin, die auch heute mit fast 90 überall Aufmerksamkeit genießen kann und für viele noch ein Begriff ist.

Die nächste Hitmaschine kennen bestimmt ebenfalls viele: Udo Jürgens! Dieser holte 1966 mit "Merci Chérie" für Österreich den Sieg. Weitere Titel wie "Aber bitte mit Sahne" bleiben unvergessen. Leider ist der Künstler 2014 verstorben.

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Den Start für eine absolute Weltkarriere hat 1974 die Band ABBA Hingelegt, denn mit "Waterloo" landeten die Schweden einen absoluten Hit! 1982 trennt sich das Quartett leider. Seitdem halten sich immer wieder hartnäckig Gerüchte von einem Comeback.

Das die Schweden ein glückliches Händchen beim Gewinnersong haben, beweist die Band Herrey's, welche im Jahr 1984 mit dem innovativen Titel "Diggi-Loo Diggy-Ley" den Sieg holt. Obwohl sich die Band nach ihrem Auftritt auflöste, treten sie heute noch mit ihren Erfolgshits in Schweden überaus erfolgreich auf.

One Hit Wonder oder Weltkarriere?

Ein Star, bei dem es definitiv nicht als beim One Hit blieb, ist Celine Dion. 1988 gewann sie mit "Ne partez pas sans moi" für die Schweiz. Auch ihre Karriere verlief seitdem steil bergauf, seit dem Soundtrack für Titanic bleibt sie unvergessen.

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Sie hatte ihre eigene Show in Las Vegas, doch nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2016 wurde es zuletzt etwas ruhiger um sie.

1998 gewinnt mit Dana International, die ersten Transsexuelle den #ESC. Die Künstlerin aus Jerusalem setzt sich für ein liberales Israel ein. Musikalisch schaffte sie leider keinen weiteren Durchbruch, und zahlreiche ihrer öffentlichen Auftritte müssen nach wie vor aufgrund von Morddrohungen abgesagt werden.

Verrückt, Verrückter, ESC

Unbedingt erwähnenswert, wenn auch kein #Sieger ist der Auftritt von Stefan Raab in 2000. Mit "wadde hadde du denn da" holte der Entertainer den fünften Platz. 2006 folgte dann der Kracher aus Finnland. Die Band Lordi bewies mit "Hard Rock Hallelujah" einen unvergesslichen ESC auftritt. Die Band trat mit beeindruckenden Monsterkostümen auf. Das letzte Album erschien 2013, die Band lebt nach wie vor von der #Musik.

Einen märchenhaften Sieg erlebte 2009 Alexander Rybak, denn der Teufelsgeiger holte mit "Fairytale“ einen Sieg mit riesigen Vorsprung.

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Er veröffentlichte noch mehrere Alben und schrieb u.a. den Soundtrack zu Drachenzähmen leicht gemacht zwei.

2014 dann ein weiterer beeindruckender Sieg einer Frau mit Bart: Conchita Wurst! Mit "Rise like Phoenix" lieferte sie nicht nur die Ballade schlechthin, der Auftritt der Diva bleibt unvergessen. 2015 legten sie den zweiten teil ihres Künstlernamens ab und nennt sich nur noch Conchita.

Last but not least: Jamala aus dem Jahre 2016. Die Vorjahresgewinnern sorgte mit dem Titel "1944" für viel Diskussionen, Hierbei behandelt sie ihre Ursprungsgeschichte, denn ihre Urgroßmutter wurde 1944 von der Halbinsel Krim von Stalins Geheimpolizei nach Zentral Asien verschleppt.

Doch wer weiß, welche berühmten, verrückten Auftritte auch in Zukunft noch auf uns warten werden!