Braucht es Sicherheitsvorkehrungen auf einer Spielemesse? Wenn der Begriff gamescom fällt, egal ob in einem Gespräch oder in sozialen Netzwerken oder in einem Video auf diversen Kanälen, so denkt man zunächst an eines. Völlig überfüllte Messehallen, randvoll mit Gamern. Und in Zeiten wo der Terror fast vor der Tür passiert sind eben diese Menschenmassen ein beliebtes Ziel. Und so denkt wohl auch die "koelnmesse" und hat 2016 ein Sicherheitskonzept eingeführt. Im letzten Jahr jedoch hat das Konzept die Besucher nicht grade überzeugt, zumindest was die Umsetzung angeht. Die Folge war ein Shitstorm auf den Social Media-Kanälen der #gamescom. Die Kritik wurde gehört und die gamescom versucht diese Kritik dieses Jahr auf der gamescom 2017 umzusetzen.

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Die Kritik zum Konzept 2016

"Rucksäcke sind nicht erwünscht und Cosplayer dürfen keine Waffen tragen". Das war so die Kernaussage des Sicherheitskonzepts 2016. Zusätzlich dazu gab es an allen Eingängen Taschenkontrollen. Was leider zu einem sehr gravierenden Missverständnis wurde ist die Aussage, dass Rucksäcke nicht erwünscht sind. Nicht erwünscht heißt nicht, dass es verboten ist diese mitzubringen sondern lediglich nicht gern gesehen weil dadurch die Einlasskontrollen für andere verzögert werden. Das Argument bezüglich der Cosplayerwaffen wurde mit der Aussage gestärkt, dass dieses Verbot die künstlerische Freiheit einschränke. Der Veranstalter begründete das Verbot damit, dass man nicht erkennen könne ob es sich um ein Replikat handelt oder nicht und jeden Cosplayer einzeln zu kontrollieren würde immens viel Zeit kosten.

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Was wird geändert am Sicherheitskonzept ?

2017 will man all das besser machen, was im Vorjahr zu einem Aufschrei geführt hat. Auf ein gewisses Potenzial an Sicherheit will und wird man dieses Jahr dennoch ebenfalls nicht verzichten. Sicherheit geht nun mal vor und deshalb bleiben auch die Einlasskontrollen bestehen. Auch dieses Jahr gilt, Rucksäcke sind nicht erwünscht - dürfen aber bei Bedarf natürlich mitgebracht werden. Hier gilt, je kleiner desto besser. Denn Rucksäcke zu kontrollieren nimmt Zeit in Anspruch, Zeit die man im Zweifel länger vor als auf der gamescom verbringt. Deshalb sagt auch die gamescom: Rucksäcke für Essen,Trinken und ggf. Medikamente ja, 60 Liter Rucksäcke um möglichst viele Goodies von der Messe mitzunehmen bitte nicht. Eine weitere Änderung betrifft die Cosplayer. Diese haben nun einen gesonderten Eingang und werden dort von geschultem Personal vor betreten der Messe kontrolliert. So kann man im Vorfeld klären ob man ein bestimmtes Ausrüstungsteil mitbringen darf oder nicht.

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Gibt es dennoch Kritik?

Natürlich kann man es nicht allen recht machen. Es gibt natürlich Leute die sagen, die Einlasskontrollen seien nur sehr rudimentär. Viele schildern von ihren Erlebnissen an den Eingängen und wie sie kontrolliert wurden. Und weitere sagen, wenn jemand was auf der gamescom anrichten will so könne er dies ohne Probleme auch tun. Jedem seine Meinung. Worüber sich alle einig seien können ist die Tatsache, dass es nicht mehr lange hin ist bis zur gamescom. #Internet #YouTube