Am Freitagabend kam es wegen einem großen #Stromausfall im Sendestudio vom #WDR zum Chaos. Wie das Medienmagazin dwdl.de am Abend berichtete, musste zunächst die Nachrichtensendung "WDR Aktuell" abgebrochen werden. Im Anschluss waren eigentlich die Lokalnachrichten "Aktuelle Stunde" geplant - die meist gesehene Sendung in Nordrhein Westfalen. Doch auch diese ging nicht live on air. Denn überall war es in den Studios zappenduster. Was dann folgte, sorgte bei den Moderatoren für Schweißausbrüche; die Zuschauern dürften aber ihren Spaß gehabt haben.

Schnitträume ohne Strom

Eins ist dem WDR sicher. Sie werden mit Sicherheit in der nächsten Pannenshow von "Extra Dumm gelaufen!" bei RTL (immer Neujahr) zu sehen sein.

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Denn im Landesstudio #Düsseldorf passierte gegen 18 Uhr (28. Juli 2017) der Albtraum jeder Redaktion. Black Out! Alle Abteilungen und das Studio waren betroffen. Wie dwdl.de in Erfahrung gebracht habe, sollen auch die Schnittstudios ohne Stromversorgung gewesen sein. Beiträge konnten nicht wie geplant bearbeitet werden. Somit konnte die "Aktuelle Stunde" nicht auf Sendung gehen. Auch nicht mit Notstrom. Denn nichts konnte produziert werden. Die Moderatoren Susanne Wieseler und Thomas Bug erklärten später im Internet, warum die Abendnachrichten am Freitag nicht kommen konnten. Wenig später meldeten sie sich auch im WDR wieder.

Moderatoren gingen vor's Haus

So lief es genau ab: Während dem Black Out war "WDR Aktuell" live on air. Moderator Jens Olesen wollte gerade einen Beitrag ansagen, da wurde der Bildschirm schwarz.

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Wenige Sekunden später wurde ein Hinweis aus Köln, dem Hauptsitz des WDR, eingeblendet, dass es eine technische Störung gäbe. Die Moderatoren der nächsten Sendung, also von die "Aktuelle Stunde", rannten vor das Gebäude und meldeten sich von dort. Offenbar gab es da unten noch Strom. Thomas und Susanne erklärten die Umstände und konnten nach dem Stromausfall zumindest auch einmal live aus den Büroräumen senden.

Ungewollt schöne Doku über WDR

Die Zuschauer nahmen es mit Verständnis. Sowas kann immer mal passieren. Außerdem war die ganze Sache dann irgendwie auch witzig. Die Moderatoren rennen auf die Straße und später suchten sie eine Steckdose in den Büroräumen. So konnten die Zuschauer auch mal sehen, wo ihre Moderatoren arbeiten und wie es in den Büros aussieht. Eigentlich war der der Totalausfall mal eine schöne Doku über Journalisten, die nicht wissen, wie es weiter geht, wenn der Saft abgedreht ist. Danke, lieber WDR.

Die Ursache des Stromausfalls war am Freitag noch unklar.