Er kommt in dem blauen Jogginganzug, in dem wir ihn in den letzten zwei Wochen so oft gesehen haben, denn dieser Anzug gibt ihm Sicherheit, sagt #Jens Hilbert heute morgen beim Frühstücksfernsehen auf Sat1. Einen Unterschied gibt es aber doch, der Anzug sei von Mama frisch gewaschen. Der Sieger von "Promi #Big Brother" 2017 hat viel im Haus gelernt, den Christbaumschmuck braucht er nicht mehr und sogar mit seiner Vergangenheit als ausgestoßenes Kind konnte er sich durch das Format in einer unglaublichen Weise versöhnen. Jens erzählt, dass Menschen in seinem Heimatort im Odenwald die Sendung im Sportler- und Schützenheim auf Großleinwänden verfolgt hätten.

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Die Bleikugeln seiner Kindheit werde er immer mit sich tragen, aber das sei Balsam für seine Seele. Wer hätte jemals gedacht, dass "Big Brother" solche Veränderungen bewirken kann?

Nur faire Facebook-Kommentare

"Das war eine sehr krasse Metamorphose, die ich da erleben durfte", sagt Jens und bedankt sich bei Sat1, dass er an dem Format teilnehmen durfte. Das fehlende Handy und den Kontrollverlust im Haus habe er als Chance genutzt und alte Betonschichten in sich aufgemeißelt. Deswegen seien auch so oft die Tränen geflossen. Gesehen habe er von der Staffel noch fast gar nichts, er habe das Wochenende mit Freunden und Familie verbracht. Und nicht nur bei ihm seinen Tränen geflossen: "Selbst die stärksten und härtesten Geschäftsführer und Vertriebler haben am Telefon geweint." Auf Facebook habe er auf einmal eine riesige Zahl von Likes und besonders schön: Es hätten keine Kommentare gelöscht werden müssen.

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Er habe tausende E-Mails bekommen und bitte um Verständnis, dass er diese erst langsam abarbeiten müsse. "Ich muss jetzt erst mal durchatmen und ins normale Leben wieder reinkommen." Er habe seit letztem Montag eigentlich normale Termine gehabt, weil er absolut nicht damit gerechnet habe, bis zum Finale bleiben zu dürfen.

Willi hat Jens geschockt

Neben seinem blauen Jogginganzug trägt Jens die roten Turnschuhe von Willi Herren, die beiden hatten kurz vor dem Finale die Schuhe getauscht. Beide hätten die ganze Nacht vor dem Finale miteinander geredet und Willi habe ihm dort auch erzählt, dass er ihn als Taktiker gesehen habe. "Ich war erst mal geschockt von der Situation." Die Aussagen von Willi habe er gesehen und sich gewünscht, dass sich Willi etwas diplomatischer ausgedrückt hätte.

"Aber ich glaube, ich habe auch viele Chancen in meinem Leben bekommen und hab in meinem Leben auch schon viele Sachen gesagt, die nicht so richtig waren. Am Ende des Tages habe ich das Gefühl, er (Willi) ist ein guter Kerl und er will auch einer sein.

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Ich vergebe ihm sozusagen und verzeihe ihm und deswegen habe ich auch die Turnschuhe an, weil ich an das Gute im Menschen glaube und die negativen Sachen für mich auch einfach mal wegspalte. Genauso wie den Dreck auf dem Boden im Nichts und dann kann man auch mal Krisen ganz gut meistern."

Nächste Station: GNTM?

Beim Finale war der Vater von Heidi Klum zugegen und es gibt interessante Pläne für die Zukunft. "Der Papa Klum und ich verstehen uns ganz gut", sagt Jens. Günther Klum nenne ihn auch im Spaß gerne den Adoptivbruder von Heidi. "Ich finde, jemand der eine Weltmarke aufgebaut hat und trotzdem so easy und lässig ist, das passt auch ein Stück zu mir und von so jemandem kann man nur lernen. Und wenn ich die Chance habe, mit so jemandem zusammen zu arbeiten, dann sage ich nicht nein. Und ich hoffe auf tolle Projekte in der Zukunft." Das dürfte wohl bedeuten, dass wir Jens bei "Germany's next Topmodel" wiedersehen werden. #PromiBB