Bei Sarah Knappik fließen die Tränen in wahren Strömen und natürlich fragen sich viele, ob das noch echt sein kann. Doch jetzt kommt heraus: Sarah hat einen echten Grund so bitterlich zu weinen und das Verhalten ihrer Mitkandidaten erscheint nun in einem um so schäbigeren Licht.

Bei der Zusammenstellung der Kandidaten für „#Promi Big Brother“ 2017 hat #SAT1 offensichtlich alles richtig gemacht. Und auch der Druck, der auf die Teilnehmer ausgeübt wird, entfaltet seine Wirkung. Seit Beginn der aktuellen Staffel gibt es Zoff, Streit und Tränen in einem nie gekannten Ausmaß. Und auch diesmal zeigt das große Sozialexperiment: Wenn eine Gruppe unter Druck gerät, dann wird nach einem Opfer gesucht, auf dem alle herumhacken können, um so ihren Stress abzubauen.

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Sarah Kern hatte schnell Sarah Knappik als Fußabtreter auserkoren und ihre Mitstreiter auf Linie gebracht, indem sie ihnen einredete, dass die Knappik sie manipuliere. Knappik ist nun mal etwas anders, sie zieht Interesse auf sich, offensichtlich auch das der Zuschauer und das ist etwas, was die anderen Selbstdarsteller im Haus gar nicht gerne sehen.

Essen aus Frust und Trauer

Weil bei der Knappik die Tränen so unglaublich reichlich fließen, sind die meisten anderen davon überzeugt: Das spielt die nur. Und auch manchen Zuschauer dürfte die Heftigkeit und Länge des Tränenflusses irritiert haben. Was wirklich dahinter steckt, deckte gestern die „Akte 20.17“ auf, die im Anschluss von „Promi #Big Brother“ auf Sat1 lief. Sarahs Drama begann mit der ersten Krebsdiagnose ihrer Mutter Silvia als sie 13 Jahre alt war.

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„Seit meinem 13. Lebenjahr war immer irgendetwas mit Krebs und ich konnte ihr nicht helfen“, so Sarah. Um das zu kompensieren habe sie ständig gegessen, sei pummelig geworden und wurde daraufhin in der Schule heftig gemobbt. Hier wurde also der Grundstein dafür gelegt, dass Sarah immer wieder zum Mobbingopfer wurde.

Jedes Jahr eine Krebsoperation

„Meine Mutter ist so ein starker Mensch“, berichtet Sarah. „Man hat ihr die Brüste abgenommen, man hat ihr die Gebärmutter raus genommen, man hat Hautkrebs entdeckt, Schilddrüse.“ Eine Krebserkrankung sei auf die andere gefolgt, doch die Mutter habe nie aufgegeben. Sarah: „Meine Mutter ist mein ganz großes Vorbild, ich liebe diese Frau.“ Bei „Akte 20.17“ werden Teile von dem Gespräch zwischen Sarah und Willi Herren gezeigt, die vorher noch nicht ausgestrahlt wurden. Da erzählt Sarah: „Drei Tage vor dem Einzug erfahre ich, dass meine Mutter wieder bösartigen Krebs hat. Das kommt immer wieder hoch. Jeder erzählt mir seine Gefühle, sein Ängste und ich versuche aufzubauen und stark zu sein.

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Packe meine Gefühle weg. Aber ich könnte gerade selber explodieren und bin nicht einmal dafür stark genug.“

Handtuchaffäre und Willi ist sauer

Unter diesen Umständen ist es besonders grausam und ekelhaft, dass Lustgreis Zachi Noy ins Badezimmer uriniert und den Boden mit Sarahs Handtuch aufwischt. Dem Handtuch, dass ihr ihre Mutter geschenkt hat. Übrigens zeigte Willi Herren gestern Nacht noch eine ganz andere Seite. Nachdem er das Duell gegen Claudia Obert verloren hat, ist Schluss mit lustig. Das Prinzessinnen-Kleid will er nicht mehr tragen. Er droht sogar das Haus zu verlassen. Wir können gespannt sein, wie es heute Abend weiter geht.