Die Filmreihe "Fack, ju Göthe" lockte ein Millionenpublikum in die Kinos. Inzwischen ist der dritte, wenn leider auch letzte Teil, der Reihe abgedreht und kommt am 26. Oktober in die deutschen Kinos. Dort spielt Elyas M’Barek wieder den coolen Lehrer, der mit seinen Schülern allerhand Stress hat. Der 35-Jährige und seine fiktiven Schüler aus dem Film, wenden sich nun an ihre Fans. Am Montagabend veröffentlichten sie auf Facebook einen Aufruf, der sich vor allem an junge Menschen richtet. Die Abrufzahlen explodieren.

Nicht von rechts blenden lassen

Neben Elyas spricht auch Max von der Groeben über die Bedeutung der Bundestagswahl 2017.

Werbung
Werbung

Der Schauspieler ist der Sohn von Ulrike von der Groeben, die seit vielen Jahren den Sport bei "RTL Aktuell" präsentiert. Außerdem rufen Aram Arami, Gizem Emre und Jella Haase dazu auf, nicht bis 18 Uhr am Wahltag im Bett zu liegen. Die Stars geben zwar keine konkrete Empfehlung für eine Partei ab. Aber die Aktion "Fack ju, rechts" soll klar verdeutlichen, sich nicht von Parolen wie von der #AfD (Alternative für Deutschland) oder NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) blenden zu lassen. Deshalb startete die Kampagne auch auf Facebook. Denn in dem sozialen Netzwerk gibt es zahlreiche Gruppen von Sympathisanten der AfD oder der rechtextremen NPD, die auf Stimmenfang sind.

Es gibt nichts Wichtigeres am 24.

M'Barek empfiehlt außerdem im Post, den Wahl-O-Mat zu nutzen. Dieser sei hilfreich, wenn man sich noch für keine Partei entschieden hat.

Werbung

Wichtig sei eben nur, dass man zur Wahl gehe. Und deshalb sprechen die Stars auch diese jungen Leute an. "Viele von euch sind zum ersten Mal wahlberechtigt. Vielleicht hast du keinen Bock oder was Besseres zu tun?", heißt es da im Video. Doch die Schauspieler widersprechen; erklären, dass es nichts Wichtigeres am 24. September zu tun gäbe. Wir alle sollen keine "Vollidioten" sein und unser Land mitgestalten. Klare Worte von den Leuten, die auch im Film "Fack ju, Göthe" nicht um den heißen Brei rumreden.

M'Barek will Zeichen für Toleranz

Abschließend erklärt Elyas und seine "Schüler", dass man die rechten Parteien unterstützen würde, wenn man nicht zur Wahl geht. Die Filmstars bitten darum, keine Partei zu wählen, die damit werbe, gegen Ausländer zu sein. Junge Wähler sollen unbedingt ein Zeichen für Toleranz, für Freiheit und Menschlichkeit setzen sowie für ein buntes Deutschland zu stimmen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Schaut hier die Kampagne von "Fack ju, rechts":

#Wahlen #Kino