Im August 1977 wurde die 47 jährige Teresita Basa ermordet. Sie arbeite zu dieser Zeit als Atemtherapeutin im Edgewater Krankenhaus in Chicago. Am Abend, an dem sie ermordet wurde, wurde in ihrem Apartment der Feueralarm ausgelöst. Den Feuerwehrmännern, die sich zum Apartment aufmachten, um nach dem Rechten zu sehen, bot sich beim Eintreffen ein Bild des Schreckens. Nachdem sie das Feuer in der Wohnung gelöscht hatten stießen sie auf den verbrannten, unbekleideten Körper von Teresita Basa. In ihrer Brust steckte ein langes Messer.

Es war offensichtlich, dass Teresita Opfer eines Verbrechens geworden war. Die anschließende Ermittlung führte jedoch ins Leere und der Fall wurde als ungelöst zu den Akten gelegt.

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Dies alles änderte sich, als der in der Mordkommission tätige Ermittler Joe Stachula, benachrichtigt wurde, er sollte sich umgehend beim Polizeirevier von Evanston melden. Es gäbe neue Hinweise im Falle von Teresita Basa. Er meldete sich beim örtlichen Polizeirevier und wurde gebeten, direkt mit Dr. Jose Chua zu sprechen.

Dr. Chua gab gegenüber dem Ermittler zu Protokoll, dass seine Frau Remy Chua von einem Geist der verstorbenen Teresita besessen sein könnte. Remy Chua würde immer wieder in trance-ähnliche Zustände verfallen. Während sie sich in diesem komatösen Zustand befände, würde sie angeben, der Geist von Teresita Basa zu sein und in einer fremdartigen Stimme sprechen.

Die Beamten schenkten den Bemerkungen von Chua zunächst keine Bedeutung. Dies änderte sich jedoch schlagartig als Chua ausführte, er selber sei ausgesprochen skeptisch gewesen und habe den „Geist“ um Beweise für seine Behauptung gebeten.

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Die Stimme habe ihm darauf zu verstehen gegeben, dass sie Hilfe bei der Aufklärung ihres Mordes benötigen würde. Der Name des Mörders sei Allan Showery. Showery sei zu Teresitas Apartment gekommen, um dort einen Fernsehapparat zu reparieren. Bei dieser Gelegenheit habe Showery Juwelen entwendet, die Teresitas Vater in Frankreich für ihre Mutter gekauft habe. Showery habe die Juwelen seiner Freundin geschenkt und Teresita ermordet.

All dies hätte eine klug ersonnene Geschichte sein können, doch die Angaben, die Chua machte, gingen weit darüber hinaus. Über Remy Chua habe der Geist auch Namen und Telefonnummern von Individuen genannt, die den Schmuck identifizieren könnten.

Die Beamten, gingen auf Spurensuche. Zu ihrem Erstaunen fanden sie unter den ehemaligen Kollegen von Teresita einen Pfleger mit dem Namen Allan Showery. Er wurde aufs Polizeirevier zum Verhör gebeten, wo er sich schnell in eine Reihe von Lügen verstrickte. Er gab an, tatsächlich mit Teresita verabredet gewesen zu sein.

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Diese Verabredung sei aber durch Teresita selbst abgesagt worden. Stattdessen sei er nach Hause gegangen, um einige elektrische Probleme zu lösen.

Die Beamten befragten im Anschluss Showery Lebensgefährtin Yanka Kamluk. Kamluk widersprach den von Allan Showery gemachten Angaben direkt. Sie bestätigte zudem, dass Allan ihr Juwelen geschenkt hatte – unter anderem einen Ring, den sie am Finger trug. Die Beamten riefen eine der durch Chua übermittelten Nummern an und baten den so vermittelten Kontakt ebenfalls aufs Revier. Der Ring konnte Teresita zugeordnet werden.

Mit der neuen Beweislage konfrontiert gestand Allan Showery schließlich den #Mord an Teresita.

Der Fall wurde in der Folge immer wieder als Beleg für einen übernatürlichen Eingriff Teresitas in ihre eigenen Mordermittlungen herangezogen. Es gibt jedoch auch eine Reihe skeptischer Gegenstimmen.

Das wohl wichtigste Argument: Remy Chua, die angab, als Medium für Teresita gehandelt zu haben, war selbst eine Angestellte im Krankenhaus und kannte sowohl Teresita als auch Allan beruflich. Mitarbeiter hatten vorher berichtet, dass sich ebenfalls von Allan bedroht fühlte. Es ist also nicht auszuschließen, dass Remy auf unkonventionellem Wege versuchte, die Ermittlungen voranzutreiben.

Eine klare Antwort auf die Frage, was im Falle Teresita Basa wirklich geschah, wird es nie geben. Die Stimmen, die behaupten, Teresita hätte ihren eigenen Mordfall aus dem Jenseits gelöst, halten sich jedoch bis heute hartnäckig. #Horror #grusel