Die Dramatik bei der angeblichen #Pleite des größten deutschen Tennishelden #Boris #Becker soll sich weiterhin zuspitzen. 24 Seiten soll der Bericht an die Gläubiger umfassen, den Mark Ford und Finbarr O'Connell vom Finanzdienstleister „Smith & Williamson“, dem Insolvenzverwalter von Boris Becker, erstellt haben. Die Zeitschrift BUNTE hatte, nach eigenen Angaben, Einblick in den Report. Demnach haben bisher angebliche Gläubiger eine Summe von über 61 Millionen an Forderungen angemeldet. Weitere Forderungen würden erwartet.

Laut dem SPIEGEL dementiert Becker Anwalt Christian-Oliver Moser die immense Schuldenhöhe. Es handele sich um Angaben der Gläubiger, die gerichtlich nicht überprüft seien.

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Sein Mandant bestreite die die Höhe der Forderungen.

Durchblick noch vorhanden?

Hier aber scheint der wunde Punkt von Boris Becker zu liegen. Hat er wirklich noch den Durchblick über seine Schulden? Laut der BUNTEN hat Becker gegenüber den Insolvenzverwaltern angegeben, dass er „glaube“, dass er 2016 seine Finca auf Mallorca für einen Euro verkauft habe. Wirklich sicher soll sich Becker da aber angeblich nicht sein. Falls das stimmt, spricht das wohl für einen extremen Realitätsverlust. Dafür spricht, dass der angebliche Becker-Hauptgläubiger, Ex-Metro-Manager und Investor Hans-Dieter Cleven in einem BILD-Interview eine Anekdote erzählte: Boris habe ihm zur Deckung seiner Schulden die Finca auf Mallorca angeboten. Cleven zu BILD: „Ich habe geantwortet: Boris, ich muss dich erinnern, die habe ich schon!“ Später hätten Clevens Anwälte herausgefunden, dass Boris Becker die Finca einem Freund aus London wenige Tage vor dem Gespräch als Sicherheit für einige Millionen gegeben habe.

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Falls Cleven die Wahrheit sagt, wäre das schon eine heftige Aktion. Dazu kommt die englische Richterin, die Becker für bankrott erklärt hatte und geäußert haben soll, dass nach Ihrer Auffassung Boris den Überblick verloren habe und den Kopf in den Sand stecke.

Was ist auf der Habenseite?

Laut der BUNTEN haben die Insolvenzverwalter angesichts der Schuldensumme nur einen Bruchteil an Vermögenswerten ermitteln können. Auf den bisher ermittelten Konten seien nur rund 40 000 Euro gewesen. Für die Möbel in seinem gemieteten Londoner Haus soll Boris 226 000 Euro als Kaufpreis geschätzt haben. Was für die Möbel im gebrauchten Zustand noch zu holen ist, soll noch nicht ermittelt sein. Vier Uhren im Wert von rund 41 000 Euro sollen die Insolvenzverwalter schon an sich genommen haben. Unklar soll noch sein, ob die Wohnung seiner Tochter Anna Ermakowa in die Insolvenzmasse fällt. Angeblich sollen die Insolzenverwalter Boris angewiesen haben, seine Pokale nicht aus seinem und dem Haus seiner Mutter in Leimen zu entfernen.

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Laut BILD könnte Boris allerdings die Pokale behalten, wenn der ideelle Wert über dem Sachwert liege. Auf dem Konto eines früheren Rechtsberaters von Boris sollen die Insolvenzverwalter ebenfalls fündig geworden sein. Rund 200 000 Euro sollen nun auf das Konto der Verwalter geflossen sein. Und sollen angeblich erst mal die Kosten der Finanzdienstleister decken, die ihre Kosten auf stolze 227 000 Euro schätzen sollen. Da werden sich die Gläubiger aber freuen, denn die sollen bis jetzt in die Röhre gucken.