Die Science-Fiction-Mysteryserie 'Stranger Things' war wohl eine der Serien, mit denen Netflix vergangenes Jahr erfolgreich überraschte und einen vollen Coup landete. In der zweiten Staffel, die ab dem 27. Oktober auf Netflix zu sehen ist, folgt nun in neun Folgen die Fortsetzung.

Ein großer Hype entstand plötzlich um diese Serie und das, obwohl es um außerirdische Monster und das Teenagerleben in den 80ern geht. Und der Soundtrack auch dementsprechend gewählt wurde. Scheint zunächst einmal sehr überholt. Wäre es nicht langsam Zeit, die 80er zu vergessen, nachdem sie schon so oft in Filmen und Serien wiederbelebt wurden?

Wie sich herausstellte, verpackt die Serie nicht nur den typischen 80er-Flair, sondern ist auch sonst verdammt gut! Toller Cast, hohes Unterhaltungsniveau und viele andere Aspekte, die die Serie zu einem Must-Watch machen.

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Fortgesetzt wird die erste Staffel im Herbst 1984, ca ein Jahr nach den Geschehnissen von Staffel eins.

Zuvor wurde der Junge Will Byers von einem unbekannten Monster in eine Parallelwelt verschleppt, konnte jedoch von seinen Freunden und seiner Mutter gerettet werden. Will hat es physisch geschafft zu entkommen, aber schafft er das auch psychisch? In der neuen Staffel, die an das Happy End der ersten anknüpft, wird es nicht einfach sein für Will die traumatischen Geschehnisse hinter sich zu lassen und ein normales Leben zu führen.

Hier der Originaltrailer der zweiten Staffel:

Schafft die die zweite Staffel das Niveau zu halten? Kritiker sind gespaltener Meinung!

So schreibt das das britische Kino-und Serienmagazin 'Empire' nicht nur eine begeisterte Kritik, sondern gibt der der neuen Staffel vier von fünf Sternen in der Gesamtbewertung.

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„Es hat noch immer die Kraft, aufgeregte 13-jährige aus uns allen zu machen“ sagte Filmkritiker Jimi Famurewa.

Trotz der unterhaltsamen Komponente sieht das Serienjunkies etwas anders. Der Redakteur Felix Böhme vermisst die Tiefe der Charaktere und die Konsequenz. „Auf zu neuen Ufern, bitte. Es fühlt sich so an, als wäre man in einer wohlig warmen Zeitschleife gefangen, irgendwie ganz nett aber irgendwie auch frustrierend, aus der es kein Entkommen gibt..."

Von ihm gab es drei von fünf Sternen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die düstere Atmosphäre und das nostalgische Gefühl wieder in die Kindheit versetzt worden zu sein und Abenteuer zu erleben, es in die Herzen vieler vieler Zuschauer schaffte. Bekanntlich sind zweite Staffeln immer etwas schwieriger, da sie das Niveau manchmal nicht halten. Hier jedenfalls scheinen die Filmemacher das gut gemeistert zu haben.

Sowohl die herausragende schauspielerische Leistung von Wynona Ryder, die die Mutter des verschwundenen Will Byers spielt, als auch das Talent der Jugendschauspieler setzen der Serie das Sahnehäubchen auf.

Wer schon Lust auf mehr hat, darf sich freuen: es sind bereits schon eine dritte und vierte Staffel angekündigt! #Mystery #StrangerThings2