Ute Lemper (54) hatte die Rolle der Gastgeberin bei „#6 Mütter“ auf #Vox übernommen und empfing die anderen fünf Mütter in einem Loft zum gemeinsamen Fernsehabend. Geschaut werden bei diesem Format sehr private Einblicke in das Leben der fünf unterschiedlichen Frauen, die zunächst nur eines vereint: Sie stehen im Licht der Öffentlichkeit und sie sind Mütter.

In dieser Staffel sind das #Verona Pooth (49), Patricia Kelly (48), Caroline Beil (51), Mirja du Mont (41) und Anne-Sophie Briest (43). Den Anfang machte Verona und es stellte sich heraus, privat ist sie noch quirliger und außergewöhnlicher als im Fernsehen.

Sie lebt im Luxus, hat Angestellte, aber morgens steht sie selbst in der Küche, versucht ihre drei „Männer“ zu füttern und vor allem zu bändigen.

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Die Probleme dabei dürften viele andere Mütter auch kennen. Haben alle die Zähne geputzt? Sohn Diego (14) packt lieber das Handy aus, anstatt seinen Kakao zu trinken. Rocco (6) soll ein Butterbrot essen, dafür sorgen soll Ehemann Franjo (48) doch der isst das Brot lieber einfach selbst. Und auf dem Weg zum Bus geraten die Söhne aneinander.

Wie viel Privatsphäre ist nötig?

Erstaunlicherweise ist Verona eine sehr bestimmende Mutter, die ihren Kindern klare Ansagen macht und auch recht hohe Anforderungen an sie stellt. So sorgt Verona dafür, dass Diego ein Praktikum im Tierheim macht und dort auch wirklich kräftig mit anfasst. Überhaupt ist Diego so dermaßen gelungen, dass Verona zu diesem Sohn nur gratuliert werden kann.

Ein großer Diskussionsgrund unter den Frauen ergibt sich beim Thema „Privatsphäre“.

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Verona klopft bei ihren Kindern nicht an die Tür, auch beim 14-jährigen Diego nicht, der sich das anders wünschen würde und sogar schon ein entsprechendes Schild aufgehängt hatte. Das Schild habe sie weggeschmissen, erklärte Verona. Und ihrem Sohn habe sie klar gemacht, dass die Tür auch ganz schnell in den Keller ausgelagert werden könne. Mirja kann das nicht verstehen, sie habe immer an die Türen vor dem Eintreten geklopft, egal wie alt die Kinder gewesen wären.

Auch beim Thema „in einem Bett schlafen“ gehen die Meinungen der Frauen weit auseinander. Verona ist wie immer auch bei diesem Thema extrem. Rocco schlafe heute noch mit seinen sechs Jahren jede Nacht im Ehebett. Zwar gehe er alleine schlafen, komme aber nach zwei Stunden zu den Eltern. Diego habe sogar ganze 11 Jahre mit im Ehebett geschlafen. Das können sich die anderen Mütter für sich nicht vorstellen.

Freiheit und ganz viel Liebe

Sehr humorvoll berichtet Verona über die Freiheiten, die ihr Ehemann Franjo gönnt. Sie würde schon auch alleine ausgehen, denn Franjo sei nicht eifersüchtig.

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Er sage, sie könne laufen, wohin sie wolle. Jeder anderer Mann würde sicherlich am zweiten Tag an der Tür klingeln und sagen: „Nimm sie einfach wieder zurück.“ Und am dritten Tag gebe es Geld dazu. Beruflich müsse sie immer mal wieder für mehrere Tage verreisen. Dann sehe sie beim Verlassen des Hauses durch das Fenster wie sich ihre drei „Männer“ abklatschen. Verona: „Strike, alle drei. Dass der Hund das noch nicht kann, wundert mich.“

Eines wurde sehr deutlich: Bei den Pooths fühlen sich alle sehr sicher und geliebt. Es wird ganz viel gekuschelt und geküsst. Und trotz mancher Macho-Sprüche von Franjo gibt es keinen Zweifel daran, wie sehr er seine Verona bewundert. Als Mutter aber auch als Frau. So sagt Franjo mit stolzgeschwellter Brust über ihr Aussehen: „Verona ist wie ein Ferrari.“ Mehr geht wohl kaum.