Es war kurz vor halb 3 in Uhersky Brod, welcher im Osten der tschechischen Republik liegt. Wie der "Focus" berichtete, waren rund 24 Gäste zu diesem Zeitpunkt in der Gaststätte "Druzba". Plötzlich stürzte ein Mann, welcher mit zwei Pistolen bewaffnet war, herein und begann wie wild um sich zu schießen, wie ein Augenzeuge im tschechischen Fernsehen berichtete. Insgesamt forderte der Amoklauf neun Opfer. Darunter waren sieben Männer und eine Frau und der Täter selbst. Einer der Rettungsdienst-Mitarbeiter war äußerst schockiert und erwähnte, dass der Täter direkt auf die Köpfe gezielt haben soll, so der "Focus".

Täter besaß einen Waffenschein

Medienberichten zufolge soll es sich bei dem Täter um einen 62-jährigen Mann ohne Vorstrafen handeln. Angeblich habe er in der Nähe der Gaststätte gelebt und müsse offenbar geistesgestört gewesen sein. Nach Angaben der Polizei hatte der Täter einen Waffenschein. Innenminister Milan Chovanec erklärte jedoch, dass es unklar sei, ob der Mann auch eine Erlaubnis für seine Waffen hatte, mit denen er 8 Menschen und anschließend sich selbst erschoss. Ebenso schloss Chovanec einen Terrorakt aus und sprach stattdessen von der Tat eines unzurechnungsfähigen Einzeltäters. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und keiner der 17.000 Einwohner von Uhersky Brod kann die Tat nicht einmal ansatzweise begreifen.

Wieso solch eine schreckliche Bluttat?

Laut dem "Focus" soll der Täter unmittelbar vor seiner Tat bei einem Privatfernsehsender angerufen haben. Der Mann teilte dem Fernsehsender angeblich mit, dass er mit gewissen Leuten Probleme habe, die keiner lösen könne. Er soll sich schikaniert und schlecht behandelt gefühlt haben, was der Auslöser für seine Tat gewesen sein soll. Ein Mitarbeiter des Senders alarmierte daraufhin unverzüglich die Polizei.

Einigen Gästen gelang die Flucht

Manchen Gästen, welche total in Panik versetzt wurden, gelang die Flucht und auch der Gaststättenbesitzer Pavel Karlik konnte sich und andere durch die Hintertür retten. Sofort setzte Karlik die Polizei und den Rettungsdienst in Kenntnis. #Terror