Der "Daily Mail" zufolge hat sich ein russisches Uboot im Netz eines schottischen Fischers verfangen. Nicht schlecht gestaunt hat Angus MacLeod als er seine Netze einholen wollte, denn laut eigenen Angaben hatte sich ein russisches U-Boot in dem Netz verfangen. Beim Befreiungsversuch entstand nicht nur ein Schaden am Schiff, es ging auch der ganze Fang Flöten. Gesamt beläuft sich der Schaden auf ca. 10.000 Pfund. Der Fischer war auf der Jagd nach Schellfisch und Rochen als er zur Überzeugung kam, dass sich ein U-Boot in seinen Netzen verfangen haben muss.

MacLeod: "Plötzlich zog etwas mit voller Kraft unter unserem Boot. Es muss sehr viel Kraft gehabt haben, weil die Netze voller Fisch und dadurch sehr schwer waren. Es kommt nur ein U-Boot in Frage denn es war eine klare Nacht und es gab rundherum keine Boote. Das U-Boot steuerte damals in nördlicher Richtung auf internationale Gewässer zu." Nur der, von der Schiffsschraube zerschnittenen Leine, verdankte er es, dass er zum Hafen zurückfahren konnte. Kritisch wäre es gewesen wenn das U-Boot auf Tauchgang gegangen wäre. Das Schiff wäre dann vermutlich gesunken.


Angus MacLeod hat nach dem Vorfall eine Meldung bei den zuständigen Behörden eingereicht. Die Angaben lassen sich schwer bestätigen, denn MacLeod hat das U-Boot nicht gesehen. Dass es sich um ein russisches U-Boot gehandelt haben muss, schließt MacLeod aus der Angabe der Küstenwache, dass es keine Nato-U-Boot-Aktivität in dem Bereich gab, wo der Vorfall stattfand.

Fraglich ist, ob es zu verstärkten Aktivitäten der russischen Marine in den Gewässern rund um die Britischen Inseln kommt. Das russische U-Boot könnte sich verirrt haben. Der Vorfall, falls er sich als wahr herausstellt, könnte auf eine vermehrte Aktivität hindeuten. Vom Verteidigungsministerium gab es laut "Daily Mail" keinen Kommentar zum Vorfall und das Auswärtige Amt wartet das Ergebnis der Untersuchung ab. MacLeod ist auf jeden Fall froh mit dem Leben davon gekommen zu sein und schließt laut Daily Mail mit dem Satz: "Wenn Sie mir die Adresse geben, dann werde ich die Rechnung nach Moskau zu schicken."

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