Während der Überfahrt von Nordafrika nach Europa soll es auf einem Flüchtlingsboot zu einem schrecklichen Verbrechen gekommen sein: 12 Afrikaner christlichen Glaubens wurden, scheinbar nur aufgrund ihrer Religion von einer Gruppe anwesender muslimischer Flüchtlinge mitten im Meer zwischen Afrika und Europa über Bord geworfen. Es muss davon ausgegangen werden, dass alle Opfer ertrunken sind.

Die furchtbare Tat wurde bekannt, nachdem das Boot von der italienischen Küstenwache aufgehalten und in den Hafen von Palermo, Sizilien eskortiert worden war.

Laut Augenzeugen, welche das brutale Spektakel an Bord des Schlepperboots beobachtet hatten, soll eine Gruppe von mindestens 15 afrikanischen Muslimen (die aus den Ländern Mali, der Elfenbeinküste, dem Senegal und Guinea-Bissau kommen sollen), 12 andere Flüchtlinge attackiert und mit Gewalt über die Reling geworfen haben. Das Motiv für das unglaubliche Verbrechen an den, laut italienischen Medienberichten aus Nigeria und Ghana stammenden Opfern soll purer religiöser Hass gewesen sein.

Die Polizei in Palermo, welche die 15 mutmaßlichen Täter umgehend nach bekanntwerden der Tat verhaftet hat, wird, laut einer offiziellen Stellungnahme alle Beschuldigten wegen mehrfachen Totschlags anzeigen, obwohl die Ermittlungen und Befragungen noch nicht vollständig abgeschlossen wurden. Auch wird nach wie vor versucht festzustellen, ob es stimmt, dass die Männer auch versucht hatten weitere Menschen aus dem Boot zu werfen.

Insgesamt sollen sich während der Überquerung des Mittelmeers bis zu 105 Personen an Bord des Flüchtlingsboots befunden haben. Viele von Ihnen, so die italienischen Behörden, kommen aus verschieden Teilen Afrikas und haben so gut wie alles, inklusive ihr Leben riskiert um es nach Europa zu schaffen.

Quellen:

Spiegel Online - Festnahmen in Italien: Gewaltexzess auf Flüchtlingsboot im Mittelmeer

Focus Online - 15 Verdächtige festgenommen: Muslime sollen 12 Christen von Flüchtlingsboot geworfen haben

Bildquelle:

Wikimedia Commons/United States of America U.S. Navy photo/U.S. Navy


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