Viele hatten sich die Osterferien anders vorgestellt. Seit Tagen lässt die Sonne auf sich warten, und die Temperaturen haben mit Frühling nur wenig zu tun. Ohne Regenjacke, Schal und Handschuhe macht zurzeit das Spazierengehen wenig Spaß. Der Grund für die derzeitigen Wetterkapriolen liegt in einer Tiefdruckentwicklung im Norden Europas, deren Folgen die Karwoche etwas ungemütlich macht. Schiurlauber freuen sich zurzeit über Neuschnee. Ganz Mitteleuropa ist von den Launen des Wetters betroffen. Der Sturm "Niklas" beispielsweise fegte mit mehr als 190 Stundenkilometern durch weite Teile Deutschlands, der Schweiz und Österreichs. Die traurige Bilanz: mehr als elf Tote in Deutschland.

Was tun gegen die Launen des Wetters?

Auch wenn man gegen das Wetter nichts unternehmen kann, kann man sich darauf einstellen und darüber nachdenken, ob und wie man Vorsorge getroffen hat: Eine Eigenheimversicherung kann Sturm- und Feuerschäden sowie Schäden, die durch Leitungswasser verursacht werden, ausgleichen.

Wen es dennoch nach draußen treibt, muss auf herabfallende Gegenstände achten. In Frage kommen vor allem Bäume und lose Dach- und Gebäudeteile. Das Dachgeschoß wird damit zur Tabuzone, ebenso der glasumfasste Wintergarten, und auf Waldspaziergänge sollte man ebenfalls verzichten. Autofahrer müssen besonders auf Brücken und windexponierten Stellen Acht geben, vor allem wenn sie mit Lastwagen oder Anhänger unterwegs sind. Alles, was nicht gut genug im Boden verankert ist, disqualifiziert sich als sicherer Aufenthaltsort, nämlich Campingzelt, Hollywoodschaukel oder Gartenhäuschen. Da Sturm auch immer zu Stromausfällen führen kann, ist man gut beraten, präventiv die Notstromversorgung zu planen. Taschenlampen und Kerzen sollten im Haus sein. Wenn es dennoch zu Problemen kommt, die man selbst nicht bewältigen kann, ruft man die Feuerwehr unter 122.

Stürmisches Wetter hält bis nach Ostern an

Welches Wetter erwartet uns in den kommenden Tagen? Am Wochenende kann es in Österreich schneien, mit Regen ist im Westen zu rechnen. Im Süden und Südosten soll es weitgehend trocken bleiben. In Deutschland wird es erst wieder am Sonntag, den 5. April, sonnig, und ab dann, vom Montag abgesehen, dürfen sich die Frühlingsgefühle austoben. Die Temperaturen steigen bis Mitte April zwar bis etwa 12 Grad an, aber so richtig warm wird es im April voraussichtlich nicht.

Bild: Elisa Al Rashid/pixelio.de