Witold Waszczykowski hat in seinem Fernsehinterview auch andere wichtige Nachrichten mitgeteilt. Die #Polen sollten den republikanischen Präsidentschaftskandidaten massiv unterstützt haben und nun hätten sie ihren eigenen Vetrauensmann in der näheren Umgebung. Das stimmt! Es ist genug zu sehen (die Aufschriften auf Englisch) wie der polnisch-amerikanische Youtuber, der Schlesier Max Kolonko, für Trump agitiert hat:

Die Geheimnisse des einflussreichsten Mannes in der Welt sind selbstverständlich eine bitter ernste Frage. Der polnische Minister sah trotzdem so verschlagen aus, als ob er die Unwählbarkeit der jetzigen Kanzlerin dadurch belächeln möchte. Das hat er nicht offen gesagt, sondern nur angedeutet. Er ist schliesslich ein Diplomat.

Angela Merkel ist geradezu unbeschreiblich verhasst und verachtet beim polnischen Volk

Kaum ein anderer Anführer der Bundesrepublik Deutschland hat bei uns so traurige Berühmtheit erlangt. Sie gilt als Verräterin Europas, die Polen ins Unglück zu treiben versuchte, und es ist an der Weichsel zu hören: Sie verdanke den ostdeustchen Geheimdiensten die Macht. So ist wohl die Haltung von etwa 80 Prozent der polnischen Bevölkerung. Dies gilt auch für die jetzige Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit. Merkels Politik wird dort sehr kritisch beurteilt. Die gegenseitige Unterstützung der CDU und Bürgerplattform hat dazu wesentlich beigetragen. Polen hat mit den Deutschen gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Die polnisch-deutsche Beziehungen in der Regierungsebene waren aber seit 1970 nicht so schlimm wie jetzt.

Auch in der Slowakei ist die Kanzlerin unbeliebt

Dort erheben die Nationalen gegen ihre Politik die Stimmen. Die slowakischen GIDA-Demonstrationen waren die größten in Europa. Warum? Es ist wohl genug, Richard Slavik anzuhören, der den deutschen Politikern ganz deutlich sagt, dass sie der Flüchtlingskrise ahnungs- und kopflos entgegengegangen seien. Die Sozialdemokraten des Premierministers Fico, die nach den neuesten #Wahlen die Nationale Partei um Unterstützung bei der Regierungsbildung bitten mussten, sind auch dieser Meinung.

Und der slowakische Außenminister hat nun bemerkenswerte Sätze gesagt: „Meiner Meinung nach wird die Entfremdung der Politik immer größer und das vorherrschende Gefühl bei den breiten Bevölkerungschichten ist, dass die Politiker nicht zur Bewältigung der Probleme des gemeinen Volkes beitragen, sondern sich dauerhaft mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Und es wächst auch die Kluft zwischen Arm und Reich.“ Er fügte hinzu, dass er die Verwendung des Wortes „Rechtspopulismus“ zur Schilderung der Folgen dieser Verhältnisse in Europa und Amerika als falsch beurteilt. (Trump nie je prezidentom kontinuity, tvrdí Lajčák, pravda.sk) Diese Warnung von Miroslav Lajčák soll wohl ernst genommen werden.

Fürchtet man in Osteuropa etwa nicht mehr Putin und Russland?

Die Äußerungen Trumps zum Thema: Russland, Putin, die Mosleme, al-Assad, IS-Terrororganisation haben in der Öffentlichkeit die Runde gemacht und für viel Wirbel gesorgt. Der polnische Außenminister sieht den möglichen Gefahren dieser Haltung des gewählten US-amerikanischen Präsidenten gelassen entgegen. Er meint: „Er ist doch nicht der erste Präsident der Vereinigten Staaten, der Putin beeindruckt. [...] Er wird aber während seiner Amtszeit einsehen müssen, dass das russische Staatsoberhaupt ein sehr schlauer Spieler ist, dem man etwas entgegenstellen muss.“ Nach der Meinung Waszczykowskis werden die Vereinigten Staaten im Ernstfall jede Bedrohung für Polen sehr ernst nehmen. Auch weil die Militärausgaben in der Republik Polen jetzt den Forderungen der Berater von Trump entsprechen. Und der slowakische Außenminister sprach sehr ähnlich davon. #PEGIDA